5.000 Euro Belohnung auf zwei Bankräuber ausgelobt

16. Oktober 2006, 11:31
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Duo hat seit Juni drei Mal Geldinstitute überfallen

Wien - Nach einer Überfallserie auf zwei ihrer Wiener Geldinstitute lobt die Bank Austria Creditanstalt eine Belohnung aus: Für Hinweise, die zur Ergreifung von zwei jungen Männern führen, winken 5.000 Euro. Das Duo soll seit Juni dieses Jahres drei bewaffnete Überfälle auf zwei Banken im Bezirk Penzing begangen haben. Jetzt wurden Aufnahmen der Überwachungskameras veröffentlicht.

Beim ersten Raub am 29. Juni in der Bank Austria-Filiale in der Linzer Straße 28 stürmten die Männer, maskiert und bewaffnet, das Geldinstitut, in dem sich zwölf Kunden und neun Angestellte befanden. Einer der Täter sicherte den Eingangsbereich und hielt die Anwesenden in Schach. Sein Komplize sprang über das Kassenpult und raffte aus der Geldlade Banknoten an sich.

Diese Vorgangsweise hat das Duo bei den folgenden Überfällen - am 1. September erneut auf die Bank in der Linzer Straße, am 29. September auf eine Filiale in der Hütteldorfer Straße - beibehalten, sagte Major Gerhard Winkler von der Kriminaldirektion 1 der APA: "Einer sichert und geht mit der Pistole in der Hand auf und ab, der andere überspringt das Pult und bedient sich selbst."

Flucht mit blauem BMW

In allen drei Fällen berichteten Augenzeugen von einer Pistole, zumindest beim ersten Überfall dürften die Männer zusätzlich ein Messer dabei gehabt haben. "Zeugen haben überdies mehrmals übereinstimmend ausgesagt, dass sie zur Flucht einen blauen BMW älteren Baujahrs verwendet haben", so Winkler.

Die Täter werden als junge Männer um die 20 bis 25 Jahre alt beschrieben. Sie waren bei allen Überfällen mit Mützen, Kapuzen, Schals oder Sturmhauben maskiert. Aus ihren Anweisungen - "Alles auf den Boden", "mehr Geld, mehr Geld" oder "Das ist ein Überfall" - wollen die Zeugen Wiener Dialekt herausgehört haben.

Verletzt wurde bei den Raubzügen niemand. Über die Höhe der Beute soll Stillschweigen bewahrt werden. Hinweise nimmt jede Polizeidienststelle sowie der Journaldienst der Kriminaldirektion 1 (01/31310/33800) entgegen. (APA)

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