Stimmen: "Wollten Zeichen sezten"

15. Oktober 2006, 17:39
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Franco Foda (Sturm-Trainer): "Die Tabellensituation ist sehr eng. Auf Grund der Tatsache, dass wir drei Punkte abgezogen bekommen haben, müssen wir bis zum Ende kämpfen. Wir haben die ganze Woche darauf hin trainiert. Wir haben gewusst, dass Rapid einige Schwächen hat. Die haben wir ausgenützt. Ich habe der Mannschaft gesagt, wir haben noch Luft zum atmen. Wir können nur bewirken, dass wir sportlich gut dastehen. Alles andere liegt in Gottes Hand. Wir brauchen jetzt die nötige Unterstützung von außen. Wir selbst können das nicht mehr packen. Es gibt einige positive Signale, aber der 20. Oktober wird der entscheidende Tag für uns. Wir wollen, dass Sturm Graz auch in der nächsten Saison in der Bundesliga spielen kann."

Mario Kienzl (Sturm-Torschütze): "Ich habe im Match nicht viel mehr Ballkontakte gehabt als die zwei, aber manchmal reicht das eben auch zu einem Tor."

Klaus Salmutter (Sturm-Mittelfeldspieler): "Wir wollten ein Zeichen setzen, da sehr viele negative Sachen geschrieben worden sind. Wir wollten den Fans zeigen, dass die Mannschaft intakt ist. Sturm lebt noch. Wir können nur das Sportliche beeinflussen, das versuchen wir auch. Alles andere geht leider nicht. Wir hoffen das Beste."

Peter Pacult (Rapid-Trainer): "Die erste Halbzeit haben wir ohne Bewegung gespielt. Auch wenn der Gegner tief steht, da waren kein Druck und keine Laufbereitschaft. Ich habe alles vermisst, was uns in den letzten Spielen weitergeholfen hat. Das hat heute alles gefehlt. Dass so ein Rückschlag kommt, habe ich mir eigentlich nicht gedacht. Nach dem zweiten Tor war das Spiel für uns gelaufen. Nach dem ersten Tor hat sich Sturm natürlich leichter getan, unter dem Strich gibt es über den Sieg von Sturm nichts zu diskutieren. Mir geht es um unsere Leistung. Alles, was wir uns in den letzten Wochen zurückgearbeitet haben, haben wir uns heute mit einer Halbzeit zunichte gemacht."

Martin Hiden (Rapid-Kapitän): "Heute hat vom ersten bis zum letzten Mann das gewisse Extra gefehlt. Wir wollten einen Schritt vorwärts machen, haben aber einen Schritt zurück gemacht. Sturm Graz war spritziger und quirliger als wir. Sie haben uns zeitweise nicht gut ausschauen lassen. Es wäre wichtig gewesen, dass wir heute punkten."

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