IG Bildende Kunst: Aufenthaltsgesetz widerspricht Freiheit der Kunst

13. Oktober 2006, 16:25
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Neues Fremdenrecht beschneidet Rechte ausländischer Künstler

Wien - Die Interessengemeinschaft Bildende Kunst hat heute gegen das seit heuer geltende Fremdengesetz protestiert. "Das Gesetz widerspricht der Freiheit der Kunst", so Martin Krenn von der Interessengemeinschaft heute vor Journalisten auf der Wiener Freyung. Im Rahmen einer von der Initiative "Ehe ohne Grenzen" organisierten Protestveranstaltung gegen das Fremdenrecht wies er darauf hin, dass künstlerische Schaffensfreiheit im österreichischen Staatsgrundgesetz verankert sei.

Die neue Rechtslage lasse nur mehr den vorübergehenden Aufenthalt für KünstlerInnen aus Nicht-EU/EWR-Ländern zu. Weiter würden Künstler und Künstlerinnen, die bereits seit Jahren mit einer Niederlassungsbewilligung in Österreich leben, durch das neue Gesetz ihre Niederlassungsgenehmigungen ausnahmslos verlieren. (APA)

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