Wenn Biochemiker eine Dauerwelle erklären müssen

23. Oktober 2006, 15:17
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Britische Unis stellen Studienanwärtern unorthodoxe Fragen - zum Beispiel: Wieviel Prozent des weltweiten Wassers befinden sich in einer Kuh?

London - Wieviel Prozent des weltweiten Wassers befinden sich in einer Kuh? Studienanwärter, die sich auf einen begehrten Platz an den britischen Top-Unis Oxford und Cambridge bewerben wollen, müssen sich auf reichlich unorthodoxe Testfragen wie diese einstellen.

Nach einer Studie der Firma Oxbridge Applications, die Kandidaten auf mündliche Prüfungen vorbereitet, setzen die beiden Traditionsuniversitäten auf ein "exzentrisches Auswahlverfahren", wie Unternehmensgründer James Uffindel sagt. Kandidaten sollten sich dennoch nicht abschrecken lassen, weil die abseitig erscheinenden Fragen sich stets an der gewünschten Fachrichten der Anwärter ausrichteten.

Über das Wasser in der Kuh müssen daher auch nur Tiermediziner Bescheid wissen. Biochemiker müssen schon einmal erklären, wie eine Dauerwelle funktioniert, angehende Philosophen darlegen, ob sie "cool" sind, oder Naturwissenschafter den Unterschied zwischen einer Kartoffel und einer Zwiebel erklären. Von angehenden Physikern wollten die Prüfer auch schon einmal wissen, ob man in einem Raumschiff eine Kerze anzünden kann. Die Bewerbungsfrist läuft in diesem Jahr am 15. Oktober aus. Die Liste der merkwürdigsten Fragen des vergangenen Jahres ist unter "www.oxbridgeapplications.com" im Internet zu finden. (APA)

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