Premiere hat Klage im UMTS-Streit mit ATV zurückgezogen

18. Oktober 2006, 10:19
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ATV kann Programm samt Bundesliga vorerst an A1-Portal weiterleiten

Im Streit rund um die Ausstrahlungsrechte für den Österreichischen Fußball, der am Donnerstag erneut auch den Verfassungsgerichtshof beschäftigte, hat der Privatsender ATV auf einem Nebenschauplatz einen Sieg errungen: Der Exklusivrechteinhaber Premiere zieht seine Unterlassungsklage gegen ATV zurück, mit der er bewirken wollte, dass künftig keine Bundesligaspiele, für die ATV Zweitrechte erworben hat, an A1 weitergegeben werden. Das teilte der Privatsender am Donnerstag in einer Aussendung mit.

Unterlassung

Im April ging bei ATV eine Klage auf Unterlassung der Weiterleitung des Signals an Betreiber von mobilen Funktelefonnetzen ein. Premiere Austria hatte ja im Jahr 2004 mit der Österreichischen Fußball-Bundesliga einen Vertrag über die Verwertungsrechte der T-Mobile Bundesliga abgeschlossen, der laut Premiere Austria auch die UMTS-Rechte beinhaltet. Nachdem der Pay-TV-Sender mit seiner Beschwerde bereits im Mai dieses Jahres in zwei Instanzen abgewiesen wurde, habe der er die Klage nun gänzlich zurückgezogen.(APA)

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