Haider: Westenthaler "unbestritten"

18. Oktober 2006, 18:30
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Angebliche Prügelaffäre werde sich als "fatale politische Intrige" herausstellen - "Großer Aufwand wegen irgendeiner Rangelei"

Klagenfurt - Der Kärntner Landeshauptmann und BZÖ-Gründer Jörg Haider glaubt, dass es sich bei der angeblichen orangen Prügelaffäre um eine politisch motivierte Sache handelt, die sich letztendlich "als fatale politische Intrige herausstellen wird". Weiters betonte er am Donnerstag in Klagenfurt, dass Peter Westenthaler als Parteichef unbestritten sei, "auch wenn die Medien täglich etwas anderes schreiben".

"Ich habe reichlich politische Erfahrung. All diese politisch angezettelten Geschichten werden wie das Hornberger Schießen ausgehen", sagte Haider vor Journalisten. Kritik übte er an Justizministerin Karin Gastinger. Während nämlich "ein großer Aufwand wegen irgendeiner Rempelei" getrieben werde, hätte es bei der Causa BAWAG sehr lange gedauert, bis die Justiz tätig geworden sei: "Große Gauner dürfen nach Frankreich und in die USA fahren, der kleine Hendldieb wird aufgehängt."

Hintergrund der angeblichen Verprügelung des Gastinger-Sprechers Christoph Pöchinger sei laut Haider, dass alles versucht werde, um das BZÖ zu destabilisieren. Das Bündnis sei nämlich die einzige Partei, welche einen Linksruck in Österreich verhindern könne. Zu den kritischen Worten des Tiroler BZÖ-Chefs Klaus Wittauer über Westenthaler bemerkte Haider, einzelne Zurufe seien "nicht wirklich ernst zu nehmen". Alle wichtigen Funktionäre würden hinter dem Parteichef stehen. (APA)

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