Bammer hatte es eilig

13. Oktober 2006, 18:51
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Österreicherin nach souveränem Erfolg gegen Nathalie Dechy im Viertelfinale von Bangkok

Wien - Die Oberösterreicherin Sybille Bammer ist auf einem guten Weg, an die jüngsten Tennis-Erfolge von Tamira Paszek, Jürgen Melzer und Stefan Koubek anzuschließen. Die Ottensheimerin zog am Donnerstag mit einem überzeugenden 6:3,6:1-Sieg gegen die als Nummer drei gesetzte Französin Nathalie Dechy ins Viertelfinale des WTA-Turniers in Bangkok ein und ließ damit ihre zuletzt passierten drei Erstrunden-Niederlagen vergessen.

Bammer beeindruckte gegen die Weltranglisten-42. vor allem mit fehlerlosem Spiel von der Grundlinie und starkem Service. "Ich hatte sie in jeder Phase des Matches voll unter Kontrolle", erklärte Bammer nach der Partie. "Körperlich bin ich wieder voll fit, ich hatte keinerlei Probleme. Für mich war das eine sehr starke Leistung." Sie kam nach den Auftakt-Pleiten in Portoroz, Luxemburg und Stuttgart zum richtigen Zeitpunkt.

Es war gleichzeitig die Revanche für die Niederlage in Luxemburg, als sich Dechy gegen Bammer 6:1,3:6,6:3 durchsetzte. Davor hatte Bammer die nun 27-Jährige 2006 auf Grand-Slam-Ebene in Wimbledon und bei den US Open jeweils in Runde bezwungen und stellte damit in Bangkok im Head-to-Head auf 3:1. Dechy war auf Grund von späten Absagen in der thailändischen Hauptstadt topgesetzt.

Nächste Gegnerin Bammers ist am Freitag erstmals Lokalmatadorin Tamarine Tanasugarn. Die mit einer Wild-Card ausgestattete Thailänderin siegte im Achtelfinale gegen die US-Amerikanerin Jamea Jackson, hat wie die 26-jährige Österreicherin im Turnier noch keinen Satz abgegeben. Ebenfalls unter den letzten Acht stehen u.a. die Griechin Eleni Daniilidou (5), die US-Amerikanerin Meghann Shaughnessy (6) und die Kroatin Jelena Kostanic.

Es ist Bammers viertes Viertelfinale auf der WTA-Tour nach Kolkata im September und Linz im Oktober 2005 sowie Pattaya im Februar 2006. Dort drang die aktuelle Weltranglisten-53. auch in ihr erstes Semifinale vor. Thailand scheint also ein guter Boden für Österreichs Nummer eins zu sein.(APA)

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