KTM präsentiert sich voll in Fahrt

30. Oktober 2006, 10:34
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Im abgelaufenen Geschäftsjahr gab der oberösterreichische Motorradhersteller KTM bei Umsatz und Gewinn wieder einmal Vollgas

Wien – Der oberösterreichische Motorradhersteller KTM Power Sports (vormals Cross Holding) hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2005/06 (mit 31. August) deutliche Steigerungen bei Gewinn und Umsatz erzielt. Der Umsatz in der KTM Group GmbH stieg um zwölf Prozent auf 504,5 Mio. Euro, das Ebit erhöhte sich um 38 Prozent auf 34 Mio. Euro, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Das Ebitda beträgt 53,9 Mio. Euro bei einer Marge von 10,7 Prozent.

Neue Produkte

Das Unternehmen begründet die Entwicklung mit neuen Produkten im Zweizylinder- und im Offroad-Bereich, einer positiven Produktivitäts- und Kostenentwicklung im Einkauf und einem vergrößerten Vertriebsnetz. Die endgültigen Zahlen des Geschäftsjahres 2005/06 werden Anfang November publiziert. Insgesamt wurden 84.421 Motorräder abgesetzt – um fünf Prozent mehr als im Jahr davor. Die Eigenkapitalquote wurde mit 39,1 Prozent angegeben.

Am Ende des abgelaufenen Geschäftsjahres beschäftigte KTM 1692 Mitarbeiter – um sieben Prozent mehr als im Jahr davor. Davon waren 1263 in Mattighofen (OÖ) beschäftigt, das sind um 89 mehr als zuletzt. KTM hat 2005/06 erneut kräftig in die Produktentwicklung investiert. Mit Straßen-Motorrädern und Vierrad-Produkten soll das Wachstum fortgesetzt werden. Pankl lagert aus

Bei einer anderen Beteiligung der KTM-Bosse Stefan Pierer und Rudolf Knünz, beim steirischen Rennsportzulieferer Pankl (27 Prozent), wird indessen der harte Kostensenkungskurs fortgesetzt: Die Projekte Dieselconverter (Abgasreinigung) und Getriebe werden auf null abgeschrieben. Die Fertigung von Pleuel für sportliche Serienfahrzeuge wird aus der Steiermark bis Mitte 2007 ins Werk im slowakischen Tovarníky verlagert. Die frei werdenden Arbeitskräfte wechseln in die derzeit anspringende Kolbenfertigung. (APA, szem/DER STANDARD, Print-Ausgabe, 13.10.2006)

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    KTM schaffte beim Umsatz den Sprung über die 500-Millionen-Euro-Marke.

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