Herbersteins Steuerschuld schrumpfte

12. Oktober 2006, 18:54
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Die Familie ließ nachrechnen und kam zum Schluss: Die zuletzt kolportierte Steuerschuld sei falsch

Graz - Die Familie Herberstein ließ nachrechnen und kam zum Schluss: Die zuletzt kolportierte Steuerschuld in der Höhe von rund 850.000 Euro sei falsch. Dem Finanzamt sei ein Fehler passiert, der mittlerweile korrigiert worden sei.

Der alte Akt aber mit jenen 850.000 Euro angeblicher Steuerschulden sei ganz offensichtlich dem ORF Steiermark zugespielt worden, der diesen entsprechend veröffentlicht habe, heißt es.

Die vorgeschriebenen Steuern in der "Causa Herberstein" betrügen aber nicht 850.000, sondern lediglich 642.000 Euro, korrigierte Herberstein-Steuerberater Roman Leitner am Mittwoch in einer Aussendung. Von dieser Summe sei bereits ein Betrag von 407.000 Euro vor Monaten bezahlt worden. Der noch nicht beglichene Betrag betreffe "ausschließlich strittige Abgaben, deren Rechtsmäßigkeit in einem Rechtsmittelverfahren zu klären sein wird", sagte der Herberstein-Steuerexperte.

Von "umfangreichen Steuerschulden" könne daher nicht gesprochen werden.

Um straffrei zu bleiben, hatte die Familie Herberstein im Zusammenhang mit ihren Steuerkalamitäten rechtzeitig Selbstanzeige erstattet. (mue, DER STANDASRD Printausgabe 12.10.2006))

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