FBI-Agenten können kaum arabisch

19. Oktober 2006, 15:39
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Nur 33 der insgesamt 12.000 Agenten sind begrenzt in der Sprache bewandert

Washington - Auch fünf Jahre nach den verheerenden Terroranschlägen in den USA verfügen nur wenige Mitarbeiter der US-Bundespolizei FBI über Arabischkenntnisse. Nur 33 der insgesamt 12.000 Agenten seien höchstens begrenzt in der Sprache bewandert, meldete die "Washington Post" am Mittwoch unter Berufung auf jüngste FBI-Statistiken.

Ähnliche Probleme bei CIA und weiteren Behörden

Keiner von ihnen sei derweil in Abteilungen beschäftigt, die internationale Terrorfahndungen der Bundespolizei koordinieren. Der Geheimdienst CIA und andere US-Behörden hätten ähnliche Probleme, arabischsprachige Mitarbeiter zu finden, da diese ebenfalls in der Privatwirtschaft begehrt seien.

Nach Ansicht des Leiters des Programms für Sicherheitsstudien an der Georgetown-Universität in Washington, Daniel Byman, ist der Mangel an FBI-Personal mit Arabischkenntnissen ein "ernsthaftes Problem". Die Beziehungen zu bestimmten Einwanderergruppen in den USA sowie das Sammeln von Geheimdienstinformationen über Extremisten werde dadurch erschwert, sagte er der "Washington Post". (APA/dpa)

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