Harte Gegner für Koubek und Marach

11. Oktober 2006, 00:32
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Im Ahctelfinale gegen die Spitzenspieler Baghdatis und Nalbandian - Auch Tietelverteidiger Ljubicic zog in die nächste Runde

Wien - Die Nummern 1 und 2 der mit 565.000 Euro dotierten BA-CA-Trophy haben am Dienstag ihre Erstrunden-Spiele siegreich beendet: Titelverteidiger Ivan Ljubicic setzte sich im Aufeinandertreffen mit dem argentinischen Kitzbühel-Sieger Agustin Calleri mit 7:6(3),6:2 durch, der als Nummer 2 gereihte David Nalbandian rang im "Gaucho"-Duell Juan Ignacio Chela mit 6:7(6),6:2,6:2 nieder.

"Ich werde versuchen, hier heuer zu gewinnen", versprach Nalbandian, der in den vergangenen beiden Jahren in Wien jeweils im Viertelfinale gescheitert war. Der Masters-Cup-Sieger und diesjährige Semifinalist der Australian und French Open ist derzeit nur Achter im Champions Race, muss also noch um seine Teilnahme am Saisonfinale in Schanghai zittern.

Nalbandian gegen Marach

"Ich spiele gerne Indoors und auch gerne in Wien", so der Weltranglisten-4., der seinen kommenden Gegner, den Österreicher Oliver Marach, ein bisschen kennt, aber erstmals gegen ihn spielt.

Für Ljubicic war im programmierten Erstrunden-Schlager das Tagwerk etwas rascher beendet. Nur im ersten Satz hatte er etwas Mühe gegen Calleri. Auch sein nächster Gegner, der Deutsche Florian Mayer, sollte auf dem Weg zur erfolgreichen Titelverteidigung keine zu große Hürde darstellen. Erster echter Prüfstein könnte im Viertelfinale der als Nummer acht gesetzte Metz-Sieger Novak Djokovic sein.

Baghdatis gegen Koubek

Auch Marcos Baghdatis, die Nummer 4 des Turniers, kämpfte sich in die zweite Runde in Wien. Er besiegte Ruben Ramirez Hidalgo (ESP) nach 2:22 Stunden mit 6:3,3:6,6:4.

Baghdatis, der sich auch einmal ein "medical timeout" wegen eines Krampfes im rechten (Schlag-)Handgelenk genommen hat, rang den Spanier mit viel Mühe nieder. In seinem ersten Auftritt seit dem Titel in Peking vor vier Wochen zeigte der Zypriote, dass er in Wien alles geben will, auch im Kampf um ein Ticket für den Masters-Cup in Shanghai. Er spielte mit schmerzstillenden Tabletten, wie er danach bestätigte.

"Es war hart. Ich habe in den vergangenen drei, vier Wochen nichts für den Oberkörper getan, deshalb auch der Krampf", so Baghdatis, der ja wegen einer Schulterverletzung pausiert hatte. "Der Platz hier ist sehr langsam, ich bin sehr müde." Damit kommt es im Achtelfinale zum Schlager Baghdatis - Koubek, der zuletzt erstarkte Kärntner hat sicher seine Chancen.(APA)

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