Westenthaler: "Taschenspielertricks"

13. Oktober 2006, 16:22
47 Postings

Peter Westenthaler will BZÖ-Chef und Klubobmann sein

Wien - Peter Westenthaler will BZÖ-Chef bleiben und Klubobmann des orangen Bündnisses im Parlament werden. Dies werde sich bei der konstituierenden Klubsitzung des BZÖ am 24. Oktober entscheiden. Zur jüngsten Debatte darüber, ob das BZÖ wegen der unterschiedlichen Namensgebung in Kärnten und den anderen Bundesländern letztlich doch nicht den Sprung ins Hohe Haus schaffen könnte, meinte Westenthaler Dienstag in der "ZIB 2", man versuche "mit Taschenspielertricks, uns aus dem Parlament zu bugsieren".

Dies werde aber nicht gelingen. Der Leiter der Wahlabteilung im Innenministerium, Robert Stein, habe erklärt, dass der Bundeswahlvorschlag einstimmig von der Bundeswahlbehörde angenommen worden sei. "Anders lautende Entscheidungen wären nicht zulässig, nicht gesetzeskonform". Man wollte offenbar im Nachhinein das Wahlergebnis korrigieren, um rot-grün zu ermöglichen.

Fröhlich unterhalten

Auf die Affäre über eine BZÖ-Attacke gegen den Pressesprecher von Justizministerin Karin Gastinger, Christoph Pöchinger, angesprochen, sagte Westenthaler, die Vorwürfe stimmten nicht. In dem Lokal habe man sich fröhlich und einwandfrei unterhalten. Schlägerei habe es keine gegeben, dies hätten auch bisher die 15 einvernommenen Zeugen bestätigt. "Alle widerlegen das, was Pöchinger in der Öffentlichkeit sagt". Auch der Ausspruch "Haut's die Arschlöcher raus" sei niemals von ihm gesagt worden. Er werde sich jedenfalls mit rechtlichen Mitteln gegen die Anschuldigungen zur Wehr setzen.

Befragt, ob er zurücktrete, sollte Anklage gegen ihn erhoben werden, antwortete Westenthaler: "Sicherlich nicht. Aufgrund der Zeugenaussage wird nichts übrig bleiben". Und wenn es doch eine Verurteilung geben sollte? - "Wenn das Wort Wenn nicht wäre, wäre mein Vater Millionär". (APA)

Share if you care.