Aufruf für nachhaltiges Programm

12. Oktober 2006, 17:12
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Ex-EU-Kommissar Franz Fischler fordert Senkung des Energieverbrauchs und Steigerung des Anteils erneuerbarer Energie

Wien - Die Vertreter der Initiative "Global Marshall Plan" haben die Parteien aufgerufen, die Regierungsverhandlungen unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit zu führen. Der Präsident des Ökosozialen Forums, Ex-EU-Kommissar Franz Fischler, fordert als Regierungsziele unter anderem eine Senkung des Energieverbrauchs um ein halbes Prozent pro Jahr und eine Steigerung des Anteils erneuerbarer Energie um ein Prozent pro Jahr.

Caritas-Präsident Franz Küberl, dessen Organsisation ebenfalls die "Global Marshall Plan"-Initiative mitträgt, warnte, dass es keinen ungestörten Fruchtgenuss des Reichtums geben kann. Vielmehr müssten die Mittel der Entwicklungszusammenarbeit auf die schon in den siebziger Jahren versprochen 0,7 Prozent des BIP aufgestockt werden, ohne dass in diese Zahl das Erlassen (ohnehin uneinbringlich scheinender) Schulden eingerechnet wird.

Gerhard Heilingbrunner vom Umweltdachverband verlangte ein Umdenken in der Verkehrspolitik. (cs/DER STANDARD, Printausgabe, 11.10.2006)

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