Keine Mühe für Koubek

11. Oktober 2006, 10:24
1 Posting

Der Kärntner spazierte ins Achtelfinale und gab im Match gegen Gremel­mayr nur ein Game ab - Auch Ljubicic und Nalbandian weiter

Wien - Stefan Koubek hat am Dienstag die erste Hürde bei der BA-CA-Trophy in Wien souverän gemeistert. Der 29-jährige Kärntner ließ Denis Gremelmayr nicht den Funken einer Chance, und besiegte den Deutschen in 44 Minuten mit 6:1,6:0. Im Achtelfinale trifft er nun auf Marcos Baghdatis. Der Zypriote musste allerdings in der ersten Runde hart kämpfen, um sich gegen den Spanier Ruben Ramirez Hidalgo mit 6:3,3:6,6:4 durchzusetzen. "Der Gegner hat mir zwar sehr viel geholfen, aber ich habe die Partie solide durchgespielt", sagte Koubek in Anspielung auf die 19 Grundlinien-Eigenfehler seines Gegners. Grundsätzlich könne er nach diesem Match aber nichts an sich aussetzen. Auf diesem langsamen Boden in Wien hat er jedenfalls Kräfte gespart. "Da können noch sehr anstrengende Spiele kommen."

Nach der langen Durststrecke hat sich der Verzicht auf den Daviscup gegen Mexiko und das Antreten in Mumbai in Indien voll ausgezahlt für den Schützling von Günter Bresnik. Vor allem der Viertelfinalsieg dort über Mario Ancic (damals Nummer 11 der Welt) war wichtig für ihn. "Man sieht es auch auf dem Platz, dass ich mehr Selbstvertrauen habe. Ich fühle mich auch extrem wohl", meint Koubek.

Favoritensiege

Titelverteidiger Ivan Ljubicic setzte sich im Aufeinandertreffen mit dem argentinischen Kitzbühel-Sieger Agustin Calleri mit 7:6(3),6:2 durch, der als Nummer 2 gereihte David Nalbandian rang im Duell der Argentinier Juan Ignacio Chela mit 6:7(6),6:2,6:2 nieder. Er ist nun der Zweitrunden-Gegner des Steirers Oliver Marach.

Für Ljubicic war im programmierten Erstrunden-Schlager das Tagwerk etwas rascher beendet. Nur im ersten Satz hatte er etwas Mühe gegen Calleri. Auch sein nächster Gegner, der Deutsche Florian Mayer, sollte auf dem Weg zur erfolgreichen Titelverteidigung keine zu große Hürde darstellen. Erster echter Prüfstein könnte im Viertelfinale der als Nummer acht gesetzte Metz-Sieger Novak Djokovic sein. (APA)

Share if you care.