Kampusch: "Wirklich frei ist man nie"

3. November 2006, 23:12
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Die ersten Wochen in Freiheit bescherten Natascha Kampusch Einblicke in Politik, Bildungsfragen sowie in die dunklen Seiten der Prominenz. Im STANDARD-Interview schildert sie, wie sie sich wieder an ein Leben unter Menschen gewöhnt

Natascha Kampusch: Sie lassen das Diktafon schon laufen?
STANDARD: Ja. Stört das?

Kampusch: Nein, das ist in Ordnung, aber es wäre mir lieber gewesen, wenn Sie mich vorher gefragt hätten.

STANDARD: Tut mir Leid. Frau Kampusch, es ist jetzt sieben Wochen her, seit es Ihnen gelungen ist zu fliehen. Wie geht es Ihnen? Wie haben Sie diese sieben Wochen erlebt?
Kampusch: In den sieben Wochen ist irrsinnig viel passiert. Ich bin schon zweimal krank geworden.

STANDARD: Sie waren verkühlt?
Kampusch: Ja, zuletzt mit sehr hohem Fieber. Und es gibt schon viele Sachen, die mich stören: zum Beispiel laute Menschen oder Menschenansammlungen.


"Manche Leute schauen sogar demonstrativ weg. Und viele Leute erkennen mich nicht, denn sie erwarten mich zum Beispiel nicht in der U-Bahn."

STANDARD: Setzen Sie sich denen bewusst aus, sozusagen zur Probe?
Kampusch: Ja sicher, und ich komme schon sehr gut damit zurecht. In Situationen, wo ich auswärts an Orten mit vielen Menschen bin, hab ich Ohropax mit.

STANDARD: Sie tragen auch eine Sonnenbrille, wenn Sie draußen sind?
Kampusch: Ja, auch zum Schutz vor, vor ... den Leuten und vor der Presse.

STANDARD: Weil es sein kann, dass die Leute Sie erkennen und das unangenehm für Sie ist?
Kampusch: Unangenehm ist es noch nie gekommen, die Leute nehmen sich zusammen. Manche schauen sogar demonstrativ weg – sehr unauffällig. Und viele Leute erkennen mich nicht, denn sie erwarten mich zum Beispiel nicht in der U-Bahn.

STANDARD: Gibt es auch Leute, die auf Sie zukommen und fragen: "Sind Sie nicht die Frau Kampusch?"
Kampusch: Nur wenn ich von mir aus mit ihnen verbalen Kontakt habe. Unlängst im Supermarkt hat mir eine Verkäuferin Glück gewünscht.

STANDARD: Das hat Sie gefreut?
Kampusch:Ja, die war sehr lieb.

STANDARD: Hat es in der Öffentlichkeit auch unangenehme Erfahrungen gegeben?
Kampusch: Ja, wie ein spanisches Fernsehteam mich und meine Familie praktisch überrumpelte.

STANDARD: Die wollten mit Ihnen reden und Sie fotografieren?
Kampusch: Ja, aber wir haben ihnen gleich klipp und klar erklärt, dass wir keinerlei Fragen beantworten. Aber das haben sie nicht akzeptiert.

STANDARD: Und dann ist es zu einer Auseinandersetzung gekommen?
Kampusch: Ja, aber das hab ich nicht mehr mitbekommen, da war ich schon weg.


"Mir ist aufgefallen, dass manche Politiker nur nach Aussehen und Schönheit gewählt werden wollen und mit Sprüchen, die ich als reißerisch empfinde."

STANDARD: Ein anderes Thema: Es waren ja jetzt Wahlen. Sind Sie politisch interessiert?
Kampusch: Ja.

STANDARD: Woran genau? An den Parteien oder eher an den Themen?
Kampusch: Ich bin eher an Themen orientiert. Etwa am Umweltschutz, oder zum Beispiel dem Problem von Schwermetallen in der Nahrung. Am Wochenende etwa war ich in einem Fastfood-Restaurant Hamburger essen. Das habe ich ethisch und moralisch bedenklich gefunden, zudem auch noch ungesund.

STANDARD: Was ist an Fastfood Bedenkliches dran?
Kampusch: Mancher Konzern ist ethisch und moralisch unvertretbar. Außerdem ist es ethisch und moralisch bedenklich, Fleisch zu essen, man weiß, wie die Tiere gehalten werden.

STANDARD: Das heißt, Sie leben vegetarisch?
Kampusch: Nicht unbedingt. Aber mir schmeckt Fleisch nicht sehr.

STANDARD: Was die Politik angeht: Haben Sie als Erstwählerin im Wahlkampf verfolgt, was sich getan hat?
Kampusch: Ja. Mir ist aufgefallen, dass manche Politiker sehr nach Aussehen und Schönheit gewählt werden wollten und mit Sprüchen, die ich als reißerisch empfinde – aber Namen möchte ich keine nennen. Außerdem finde ich, dass es quer durch die Parteien keinen sehr positiven politischen Träger gegeben hat.

STANDARD: Aber Sie waren wählen?
Kampusch: Ja.

STANDARD: Haben Sie das gern gemacht?
Kampusch: Na ja, wer nicht wählt, redet auch nicht mit, der stimmt allem zu.

STANDARD: Frau Kampusch, Sie sind in ganz kurzer Zeit weltberühmt geworden. Wie haben Sie sich in diesem Hype erlebt: War das positiv für Sie oder war das schrecklich?
Kampusch: Na, auf der einen Seite ist es natürlich schon schrecklich, wenn man bedenkt, dass es nicht nur nette Leute gibt, die einem nette Briefe schreiben, sondern dass es auch irre Menschen gibt, die einen belästigen – irgendwelche verrückten fremden Menschen. Und vor allem auch Journalisten, die einem an jeder Straßenecke auflauern und in einem unbedachten Moment fotografieren oder Unwahrheiten verbreiten.

STANDARD: Der "Stern" hat in seinen jüngsten Ausgaben geschrieben, dass Ihre Mutter Wolfgang Priklopil kannte. Möchten Sie dazu etwas sagen?
Kampusch: Ja. Meine Mutter hat mir erzählt, dass sie nichts mit dem Herrn Priklopil zu tun hatte. Ich bin zu 100 Prozent sicher, dass sie nicht lügt.

STANDARD: Es ist auch gestanden, es sei anzunehmen, dass es Fotos und SM-Filme gibt, wo Sie drauf sein könnten. Können Sie das ausschließen?
Kampusch: Das was über Filme und Fotos geschrieben wurde, ist an den Haaren herbeigezogen. Das kann ich definitiv ausschließen.

STANDARD: Wollen Sie aufdringlichen Medienleuten von hier aus etwas ausrichten?
Kampusch: Nein danke, über Medien richte ich generell nichts aus.

STANDARD: Tut es Ihnen weh, wenn Sie in verschiedenen Zeitungen lesen, dass Sie vielleicht schon früher hätten flüchten können, etwa beim Skifahren?
Kampusch: Ja, weh tut das schon. Doch wie hätte ich das beim Skifahren machen sollen? Außerdem habe ich eh versucht, mich Leuten anzuvertrauen, mit Blickkontakten – aber es ging einfach nicht. Wie würden Sie denn reagieren, wenn auf einmal auf der Skipiste jemand um Hilfe schreit? Sie würden glauben, er hat sich etwas getan und vielleicht einen Samariter rufen. Aber sicherlich niemanden, der ...

STANDARD: ... niemanden, der das hätte erahnen können. Sie meinen, dass man das nicht in einem Satz erklären kann?
Kampusch: Genau. Außerdem war er ja immer dabei ...

STANDARD: Und Sie haben Angst gehabt?
Kampusch: Ja, auch – auch um die anderen Menschen.

STANDARD: Warum?
Kampusch: Dass er ihnen etwas antut, wenn ich ihnen etwas von mir erzähle. Er hat gedroht, Zeugen umzubringen, dann mich und dann sich selbst – und ich wollte ja auch nicht unbedingt, dass er sich selbst etwas antut.

STANDARD: Sind Sie davon ausgegangen, dass er die ganze Zeit über bewaffnet war?
Kampusch: Nein, er hat aber manchmal so panische Zustände gehabt, wo er einen Schraubenzieher mitgenommen und gemeint hat, zur Not könnte er damit jemandem wehtun.

STANDARD: In einem Ihrer ersten Interviews haben Sie erzählt, dass Sie einmal am Wiener Gürtel versucht haben, aus dem Auto herauszuspringen ...
Kampusch:Ich habe das am Gürtel mehrmals probiert, aber es hat nicht funktioniert.

STANDARD: Viele Menschen verstehen nicht, dass Sie jetzt eventuell Priklopils Haus haben wollen. Wollen Sie hier erklären, warum?
Kampusch: Damit die Leute nicht so eine Art Kuriosum aus dem Haus machen, so eine Art Pilgerstätte, wo’s dann Aschenbecher und Kaffeehäferln zu kaufen gibt.

STANDARD: Was soll dort stattdessen geschehen?
Kampusch: Ich weiß nicht, ich würde die Frau Priklopil dort leben lassen – oder was immer sie mit dem Haus zu tun gedenkt unterstützen.

STANDARD: Haben Sie die Frau Priklopil schon getroffen?
Kampusch: Nein, das werde ich zum für mich richtigen Zeitpunkt machen.


"Es gibt immer Verschwörungstheoretiker: Elvis ist ja angeblich immer noch am Leben - und ich war ja angeblich sogar auf einem Raumschiff."

STANDARD: Vor mehreren Wochen haben Sie über Ihren Anwalt ausrichten lassen, dass Sie über Ihre Vergangenheit nichts mehr sagen wollen. Gehört diese Vergangenheit nur Ihnen?
Kampusch: Auf der einen Seite schon – außerdem frage ich die Leute ja auch nicht, was in den acht Jahren bei ihnen los war. Die Leute können eh nichts mehr ändern und mir nicht helfen – also fragen sie wohl aus Neugier.

STANDARD: Wer kann Ihnen helfen?
Kampusch: Niemand. Ich brauche in diesem Sinn auch keine Hilfe.

STANDARD: Verstehen Sie das Gefühl von manchen Menschen, da sei noch etwas dahinter? Das wird ja auch von manchen Medien genährt.
Kampusch: Ja, das kann man natürlich nachvollziehen. Es gibt immer so Verschwörungstheoretiker. Elvis ist ja angeblich auch immer noch am Leben – und ich war ja angeblich sogar auf einem Raumschiff.

STANDARD: Wer sagt das?
Kampusch: Verschwörungstheoretiker in den USA.

STANDARD: Haben Sie den Eindruck, dass in den Medien tatsächlich das gezeigt wird, was Ihnen passiert ist, oder wird hier eine Kunstfigur geschildert, also eine, die von den Menschen, die über Sie reden und schreiben, gemacht worden ist?
Kampusch: So möchte ich diese Frage nicht gestellt haben. Stellen Sie sie noch einmal! Welche Medien? Das ist so allgemein.

STANDARD: Ich stelle diese Frage, weil nach Ihrer Flucht Experten im STANDARD diskutiert haben, ob diese Frau Kampusch in der Öffentlichkeit eine Kunstfigur oder die echte Frau Kampusch ist?
Kampusch: Es stört mich natürlich sehr, wenn manche Leute annehmen, ich sei irgendwie manipuliert.

STANDARD: Weil’s nicht stimmt?
Kampusch: Genau.

STANDARD: Fühlen Sie sich jetzt eigentlich frei, sind Sie ein freier Mensch?
Kampusch: Nein, im Gegenteil. Ich habe irrsinnig viele Verpflichtungen.

STANDARD: Stört Sie das?
Kampusch: Teilweise. Andererseits ist es auch gut, immer etwas zu tun zu haben. Außerdem: Wirklich frei ist man nie.

STANDARD: Was bedeutet Ihnen ganz persönlich Freiheit? Tun und lassen können, was Sie wollen...
Kampusch: Die persönliche Freiheit ist für mich zum Beispiel, dass ich essen kann, was ich möchte.

STANDARD: Was essen Sie gern?
Kampusch: Zum Beispiel Müsliriegel.

STANDARD: Wie wünschen Sie sich, dass es jetzt mit Ihnen weiter geht?
Kampusch: Die Bekanntheit muss man jetzt nützen. Die Foundation muss man auf- und ausbauen.

STANDARD: Wie steht es mit der Foundation?
Kampusch: Sie steht noch vor der Gründung, da ich vergangene Woche krank war.

STANDARD: Wird es ein Buch über Sie geben?
Kampusch: Nein, es wird – wenn überhaupt – nur ein Buch geben, das ich selbst verfasse.

STANDARD: Einen Film?
Kampusch: Das steht noch allzu sehr in den Sternen.

STANDARD: Es gab den Vorschlag, Sie zur "Woman of the year" zu machen, das ist nichts geworden. Hat Sie das enttäuscht?
Kampusch: Nein. Ich wollte diesen Preis überhaupt nicht annehmen, er bedeutet mir nichts. Die wollten mit mir nur Publicity machen.

STANDARD: In Ihren ersten Interviews sagten Sie, sie wollen gern in einen Zug steigen und in Berlin wieder aussteigen. Wollen Sie das immer noch?
Kampusch: Nein, jetzt such ich mir eine andere Gegend aus.

STANDARD: Warum?
Kampusch: Weil in Berlin bei den Zügen jetzt sicherlich viele Leute warten, wer aussteigt...


"Menschen, die an Wissen interessiert sind, können ohne Schule auskommen. Früher gab es auch Gelehrte - ohne Schulpflicht."

STANDARD: Im STANDARD haben Experten darüber spekuliert, wie es möglich ist, dass Sie sich so gut ausdrücken können, obwohl Sie acht Jahre lang nicht in der Schule waren. Wie erklären Sie sich das. Es hieß sogar, vielleicht sei es gar nicht nötig, wenn intelligente Leute in die Schule gehen.
Kampusch: Ich habe dafür eigentlich nicht wirklich eine Erklärung, aber das mit der Schule, das kommt auf die jeweilige Person an: Ob sie interessiert ist, sich zu bilden und gescheit zu bleiben. Jemand, der unmotiviert in der Schule sitzt, wird wahrscheinlich nicht so viel lernen, während andere Menschen, die an Wissen interessiert sind, auch ohne Schule auskommen. Früher gab es auch Gelehrte – ohne Schulpflicht.

STANDARD: Sie waren immer an Wissen interessiert?
Kampusch: Ja. Aber das mit der Sprache ist ein Phänomen, das niemand erklären kann.

STANDARD: Ist Ihnen Sprache, sind Ihnen Worte und Sätze, Satzstellungen wichtig?
Kampusch: Ja.

STANDARD: Was genau: Wie Sprache klingt?
Kampusch: Ich weiß es nicht, das ist das Geheimnis und das Rätselhafte dran. Es geht auch um die richtigen Worte. Im Rechtlichen etwa ist das wichtig, damit man nicht dran herumdeuteln kann.


"Ich krieg derzeit ja sogar Teile von der Berliner Mauer geschickt, ich glaube ich könnte die Mauer neu errichten."

STANDARD: Hat es ein Buch gegeben, das Sie besonders beeindruckt hat?
Kampusch: Da gab es viele Bücher. Ich möchte hier kein besonderes Buch nennen, da ich Bücher einstweilen von Verlagen, die mich überzeugen wollen, wenn, dann bei Ihnen zu veröffentlichen, dutzendweise zugeschickt bekomme. So richtige Schicksalschinken – aber ich glaube mein eigenes Schicksal ist schon schwer genug. Ich krieg derzeit ja sogar Teile von der Berliner Mauer zugeschickt, ich glaube, ich könnte die Mauer neu errichten.

STANDARD: Und Sie bekommen sicher auch extrem viele Briefe...
Kampusch: Ja. Ich möchte hier allen Schreibern herzlich danken und werde mich bemühen, auf jeden Brief individuell zu reagieren. Wegen der großen Anzahl kann sich aber nicht jeder eine Antwort erhoffen.

STANDARD: Wie sieht für Sie denn ein normaler Tag aus? Sind Ihre Tage sehr eingeteilt?
Kampusch: Ja, aber gestern etwa habe ich mit meiner Oma zu Jack Johnson getanzt. Das ist beachtlich, weil meine Oma fast 90 ist. Ich mag Musik überhaupt sehr.

STANDARD: In Ihren ersten Interviews haben Sie erzählt, dass Sie Ihre Katzen sehr vermisst haben. Haben Sie sie inzwischen schon wieder gesehen?
Kampusch: Ja, aber eine ist leider inzwischen gestorben.

STANDARD: Wollen Sie selber Haustiere haben?
Kampusch: Eher nicht, das wäre nicht so einfach. Ich will keine Tiere einsperren, ich bin selber eingesperrt geworden. Bei einem armen Hund, der allein in der Wohnung ist, seh ich nicht sehr viel Unterschied zu meiner früheren Situation. Nur, dass ich netter zu dem Tier wäre, es nicht misshandeln würde.

STANDARD: Träumen Sie davon, einmal einen Tag lang nichts zu tun?
Kampusch: Nein, ich hab sogar Angst davor. Das sind Horrorvorstellungen, ich wüsste nichts mit mir anzufangen, nur putzen, staubsaugen...

STANDARD: Was Ihre Schul- und Bildungspläne angeht: Haben Sie schon konkrete Pläne?
Kampusch: Nein, noch nicht.

STANDARD: Sie haben gesagt, Sie wollen vielleicht Journalistin werden, stimmt das?
Kampusch: Ja, ich möchte unter anderem auch Journalistin werden und Buchautorin und alles mögliche, etwas sich vielleicht unter einen Hut bringen lässt – und Schauspielerin auch. Derzeit wird für mich von einem Experten im Wiener Stadtschulrat ein Lehr- und Lernplan für meinen Schulabschluss erarbeitet, damit ich auch studieren kann.

STANDARD: Stimmt es eigentlich, dass Sie in den acht Jahren Ihrer Gefangenschaft den STANDARD gelesen haben?
Kampusch: Ja, ein bisschen vielleicht. Sie haben ja diese Immobilien drin, einmal in der Woche.

STANDARD: Das haben Sie gelesen?
Kampusch: Ja, und die Aktienkurse.

STANDARD: Stimmt es, dass für Sie der Unterschied zwischen der Yellow Press und Qualitätsmedien wichtig ist?
Kampusch: Ja. Die Qualitätsmedien berichten zumindest das, was ich gesagt habe und die Yellow Press verdreht einem das Wort im Mund. Bei Qualitätsmedien sind die Experten wirkliche Experten, es ist alles perfekt recherchiert, die Leute, die mich angeblich gekannt haben, werden nicht einfach hergezaubert. Ich hingegen schätze es sehr, wenn Journalisten nicht irgendwelche schwulstigen Interpretationen hineinbringen.

STANDARD: Haben Sie sich erwartet, dass es so massive Versuche geben wird, das, was Sie erzählen, zu verfälschen?
Kampusch: Das war natürlich zu erwarten, mit so etwas muss man rechnen. Grad mit der Wahrheit hat man es am schwersten. Aber letzten Endes wird sich die Wahrheit durchsetzen. (DER STANDARD, Print-Ausgabe, 11.Oktober 2006)

  • STANDARD-Redakteurin Irene Brickner interviewte Natascha Kampusch. Aus rechtlichen Gründen erschienen die Fotos von Frau Kampusch nur im STANDARD-Print, jedoch nicht auf derStandard.at.
    foto: der standard/cremer

    STANDARD-Redakteurin Irene Brickner interviewte Natascha Kampusch. Aus rechtlichen Gründen erschienen die Fotos von Frau Kampusch nur im STANDARD-Print, jedoch nicht auf derStandard.at.

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