HVB übernimmt weitere 26,4 Prozent an International Moscow Bank

24. Oktober 2006, 12:10
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BA-CA soll IMB bis Anfang 2007 von der HVB übernehmen

Wien - Die Bayerische Hypo- und Vereinsbank AG (HVB), Schwesterbank der BA-CA im UniCredit-Konzern, hat heute von der Nordea Bank Finland 26,4 Prozent an der russischen International Moscow Bank (IMB) erworben. Der Kaufpreis dafür beträgt rund 395 Mio. Dollar (313 Mio. Euro), wie die BA-CA heute, Dienstag, mitteilte. Durch diese Akquisition hat sich der Anteil der HVB am stimmberechtigten Kapital der IMB auf rund 79,3 Prozent erhöht, was 70,3 Prozent des gesamten Aktienkapitals entspricht.

Die Bank Austria Creditanstalt wird von der HVB den gesamten IMB-Anteil im Zuge der Neuordnung in der UniCredit-Gruppe übernehmen - vorbehaltlich der Zustimmung einer HVB-Hauptversammlung am 25. Oktober sowie weiterer Genehmigungen der zuständigen Regulierungsbehörden. Ein genauer Termin für diese Transaktion sei noch nicht fixiert, heißt es in der Mitteilung. Der Kaufpreis beträgt 984 Mio. Euro.

Im Zuge des Zusammenschlusses der UniCredit mit der HVB wurde der BA-CA die Verantwortung für die Märkte in Zentral- und Osteuropa (mit Ausnahme Polens) übertragen. Ende 2006 bzw. Anfang 2007 sollen die Tochterbanken der UniCredit und der HVB in der Region an die BA-CA übertragen werden.

Die russische IMB ist mit einer Bilanzsumme von 6,5 Mrd. Dollar (per 30. Juni 2006) die neuntgrößte russische Bank. Sie beschäftigt etwa 1.800 Mitarbeiter und hat 36 Filialen. Das Filialnetz soll mittelfristig auf 100 Zweigstellen verdichtet werden. (APA)

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