Gas-Gebrechen sorgte für Staus im Wiener Frühverkehr

11. Oktober 2006, 09:08
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Teil der Alser Straße bleibt eine Woche gesperrt

Ein Defekt bei einer Gasleitung hat am Dienstagvormittag für erhebliche Verkehrsstaus in den Wiener Bezirken Alsergrund und Josefstadt gesorgt. Bei einer Routine-Kontrolle stellten Mitarbeiter von Wien Energie am Montagabend fest, dass ein Schieber "leicht undicht" war, sagte Christian Ammer, einer der Sprecher des Unternehmens. Um den unterirdisch gelegenen Teil austauschen zu können, musste die Alser Straße in beide Fahrtrichtungen gesperrt werden, erklärte er.

Gebrechen bei Ecke Alser Straße/Wickenburggasse

Am Montag gegen 21.00 Uhr stellte Wien Energie das Gebrechen unterhalb der Straße an der Ecke Alser Straße/Wickenburggasse fest. Explosionsgefahr hat zu keiner Zeit bestanden, da das Gas nur in "geringsten Mengen" ausgetreten ist, sagte der Sprecher. Auch die Energie-Versorgung sei nicht beeinträchtigt gewesen.

Für die Behebung des Schadens, wozu die Alser Straße aufgegraben werden muss, bleibt die Strecke zwischen Spitalgasse und Landesgerichtsstraße voraussichtlich eine Woche lang gesperrt. Die Straßenbahnlinien 43 und 44 können jedoch planmäßig verkehren.

Viele Autofahrer wurden im Frühverkehr von der unerwarteten Blockade überrascht. Staus gab es zwischen 7.00 Uhr und 10.00 Uhr auf der Alser Straße sowie auf der Umleitung über die Spitalgasse, die Sensengasse und die Währinger Straße, sagte Thomas Haider vom ARBÖ. Verzögerungen wurden dem Autofahrerclub auch am Hernalser und Währinger Gürtel gemeldet. Für Freitagnachmittag prognostizierte der ARBÖ erneut Staus in diesem Bereich und empfiehlt, großräumig auszuweichen. (APA)

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