Unterland mit Umsatzplus

25. Oktober 2006, 16:21
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Verkaufserlöse beim Tiroler Verpackungsspezialisten um 15 Prozent auf mehr als 78 Millionen Euro gestiegen

Innsbruck - Der Tiroler Verpackungsspezialist Unterland Flexible Packaging AG in Langkampfen bei Kufstein meldet ein Umsatzplus im ersten Halbjahr 2006 um 15 Prozent auf über 78 Mio. Euro. Mit einem Marktanteil von weit mehr als 40 Prozent sei das Unternehmen Marktführer in Österreich und zähle zu den "Top Ten" in Europa. Mit einem geplanten Umsatz von etwas mehr als 130 Mio. Euro soll sich auch der Exportanteil in Richtung 90 Prozent erhöhen. Dieser liege derzeit bei 80 Prozent.

Nach Angaben des Unternehmenschefs Jakob Mosser vom Dienstag, der sich zu Beginn des Jahres in das Unternehmen eingekauft hat, soll dieses Jahr in der Produktion eine Menge von 72.000 Tonnen Verpackungsfolien überschritten werden. Die Mitarbeiterzahl sei um vier Prozent auf 400 Mitarbeiter gesteigert worden.

Steigerungsraten

In allen drei Divisionen - Industrie-, Stretch- und Spezialfolien - seien gegenüber 2005 Steigerungsraten erzielt worden. In der Division Industrie seien es rund sechs Prozent, während die Divisionen Stretch und Spezialfolien zweistellige Umsatzsteigerungen verzeichnet hätten. In dieser Division hätten sich die Investitionen in neue Extrusionsanlagen sowie Adaptierungen der bestehenden Anlagen voll zu Buche geschlagen. Die Produktgruppe Polypropylen werde als PVC-Ersatzmaterial immer beliebter und entwickle sich "erfreulich".

Die Produktion der Kunststofffolien teile sich derzeit zu je einem Drittel auf den Lebensmittel-, den Medizin- und den Agrarbereich auf. Hergestellt werden Verpackungen für Lebensmittel wie Brot oder Fast Food Produkte, Beutel für Tiernahrung, Verpackungen für Operationsbesteck oder OP-Tisch-Abdeckungen sowie Industriefolien oder die Heuballenfolien "Agristretch". Neben Österreich zählen Deutschland, Schweiz, England, Skandinavien, Polen und Ungarn zu den Hauptmärkten des Tiroler Herstellers. (APA)

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