Wien ehrt herausragende Leistungen von Brigitte Ederer und Ruth Wodak

9. Oktober 2006, 21:00
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Preis der Stadt Wien an Siemens-Österreich-Chefin und Sprachwissenschafterin überreicht

Wien - Der Wiener Frauenpreis 2006 geht an die Vorstandsvorsitzende von Siemens Österreich, Brigitte Ederer (50), und die Sprachwissenschafterin Ruth Wodak (56). Die mit je 3.000 Euro dotierte Auszeichnung wurde am Montagabend durch Frauenstadträtin Sonja Wehsely (S) im Wiener Rathaus überreicht. Neben dem Geld erhielten die Preisträgerinnen auch eine von der Künstlerin Verena Kranebitter gestaltete Skulptur.

Herausragende Leistungen

Zum fünften Mal wurden damit herausragende Leistungen von Frauen in Wien gewürdigt. Zu den bisherigen Preisträgerinnen gehörten etwa die Publizistin Elfriede Hammerl oder Theaterdirektorin Emmy Werner.

In ihrer Begründung für die Verleihung an Ederer verwies die Jury auf deren schnellen Aufstieg innerhalb von fünf Jahren zur Generaldirektorin bei Siemens Österreich. In dieser Funktion diene die am 27. Februar 1956 Geborene anderen Frauen und Mädchen als Rollenmodell.

Bei Wodak, geboren am 12. Juli 1950, hoben die Jurorinnen deren Engagement gegen Rassismus, Sexismus und Antisemitismus hervor. Mit dem Preis solle die Arbeit einer bedeutenden Wissenschafterin für alle sichtbar gewürdigt werden, so die Jury, die aus den drei Journalistinnen Brigitte Handlos, Eva Linsinger und Tessa Prager bestand. (APA)

  • Die Gewinnerinnen Brigitte Ederer (l.) und Ruth Wodak (r.) nehmen die Preisverleiherin Sonja Wehsely in die Mitte.
    foto: standard/olschinsky
    Die Gewinnerinnen Brigitte Ederer (l.) und Ruth Wodak (r.) nehmen die Preisverleiherin Sonja Wehsely in die Mitte.
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