Vergleich internationaler MBA-Rankings

9. März 2007, 10:55
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Orientierungshilfe vor allem für den US-MBA-Anbietermarkt

Zwar sind sie mit Bedacht zu genießen, dennoch als Orientierungshilfe am internationalen, heißt konkret meist am US-MBA-Anbietermarkt, eine zuweilen nützliche Kurzlektüre: Die MBA-Rankings. Die unterschiedlichen Erhebungsmethoden - von der Evaluierung der Studenten, über die Sicht der Dekane bis hin zu Bewertungen seitens der Unternehmen - schlagen sich direkt auf die jeweiligen Ergebnisse nieder, was häufig zu Verwirrungen und zu nicht wenig Kritik führt. Wichtig sei vor allem - so die Experten - die Lesart der Auflistungen.

Während etwa das US-Magazin Business Week sich auf die Evaluierung der MBA-Angebote durch Studenten und Unternehmen stütze, liege der Fokus bei der Financial Times etwa auf der Zahl der promovierten Dozenten oder der Publikationen der Institute.

Für das Jahr 2006 findet man unter den Top 100 der weltweit angebotenen Vollzeit-MBAs in der Financial Times unter den ersten 20 sieben Anbieter außerhalb der USA - unter den Top 10 bleiben zwei:

  1. University of Pennsylvania, Warton
  2. Harvard Business School
  3. Stanford University
  4. Columbia Business School
  5.  London Business School (Großbritannien)
  6. University of Chicago
  7. New York University, Stern
  8. Dartmouth College; Tuck
  9. Insead (Frankreich, Singapur)
  10. MIT, Sloan

Auf der Site der Economist Intelligence Unit kann sowohl nach Kriterien wie "Eröffnet neue Karrierewege" oder "Recruiters Ratio" als auch nach Regionen selektiert werden. Zurzeit ist hier als bester weltweiter MBA-Anbieter etwa die spanische IESE Business School gelistet, gefolgt von der Northwestern University und dem Dartmouth College (DER STANDARD Printausgabe, 7./8. Oktober 2006)

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