Täter flüchtete nach Banküberfall: Einige 1.000 Euro Beute

11. Oktober 2006, 15:44
posten

Bankräuber 2006 auf "Rekordkurs" - 58 Filialen seit 1. Jänner heimgesucht

Bankräuber sind in Wien weiterhin besonders aktiv: Zuletzt wurde am Montagvormittag eine Filiale in Rudolfsheim-Fünfhaus Schauplatz eines Überfalls. Seit Jahresbeginn wurden in der Bundeshauptstadt 58 Geldinstitute beraubt. Das Jahr 2006 befindet sich damit auf "Rekordkurs". Die meisten Überfälle gab es bisher 2004: Vom 1. Jänner bis 31. Dezember wurden 67 Banken beraubt.

Am Montag wurde eine Filiale der GE Money Bank Opfer eines Bankräubers. Kurz nach 10.00 Uhr betrat der Täter das Gebäude in der Markgraf Rüdiger Straße und forderte die Herausgabe von Bargeld. Er bediente sich dann allerdings selbst hinter dem Kassenpult und flüchtete mit einigen 1.000 Euro und ohne Alarmpaket. Verletzt wurde niemand. Kunden haben sich zum Zeitpunkt des Überfall nicht in der Filiale aufgehalten.

Vielleicht bewaffnet

Unklar ist nach wie vor, ob der Mann bewaffnet war. Die bedrohte Bankangestellte habe nur eine Ausbuchtung in der Jackentasche erkannt, erklärte Oberstleutnant Georg Haimeder von der Kriminaldirektion 1. Ob es sich dabei tatsächlich um eine Waffe gehandelt habe, wisse man nicht.

Zur Tarnung trug der Täter einen dunklen Mundschutz und eine Jacke, deren Kapuze er tief ins Gesicht gezogen hatte. Laut Personenbeschreibung handelt es sich um einen etwa 40-jährigen Mann mit kräftiger Statur. Er trug eine helle Wintersportjacke mit schwarzen Schultereinsätzen. (APA)

Share if you care.