Erzwungene Migration könnte Millionen Menschen im Pazifik-Raum betreffen

9. Oktober 2006, 12:24
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Erosion, Überschwemmungen, Krankheiten und die wirtschaftlichen Folgen - CSIRO warnt einmal mehr vor dem Treibhaus-Effekt

Sydney - Fortgesetzte Erderwärmung würde einer wissenschaftlicher Studie zufolge Millionen Menschen im Asien-Pazifik-Raum betreffen: Der Klimawandel wird die Sicherheit der Menschen und die wirtschaftliche Lage verschiedener Regionen in diesem Jahrhundert ernsthaft bedrohen, wie es in einem am Montag veröffentlichten Bericht der australischen Commonwealth-Organisation für Wissenschaft und Forschung (CSIRO) hieß.

In mehreren Ländern könne die wirtschaftliche Entwicklung durch eine unsichere Versorgung mit Wasser und Lebensmitteln sowie durch Massenerkrankungen behindert werden. "Erodierte Landschaften und die Überschwemmung bevölkerter Gebiete durch ansteigende Meere könnten letztlich Millionen Menschen zur Flucht zwingen", heißt es in der Studie.

Die Wissenschafter warnten einmal mehr vor den Treibhausgasen, die zur Erderwärmung führen: Durch das rasante Wirtschaftswachstum von Ländern wie China und Indien sei der Wohlstand der Menschen gestiegen, hieß es in dem Bericht. "Wenn ein solches Wachstum aber nicht endgültig davon abgekoppelt wird, fossile Brennstoffe zu verbrennen, droht es den Klimawandel zu verschlimmern." (APA/red)

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CSIRO
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    foto: nasa
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