Beziehungsdrama Mann stach sich selbst in die Brust

9. Oktober 2006, 16:25
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52-Jähriger wollte nach Auseinandersetzung mit Lebensgefährtin seinem Leben ein Ende setzen

Wien - Was in Wien-Rudolfsheim zunächst nach einer gefährlichen Attacke ausgesehen hatte, entpuppte sich am Sonntag als Selbstmordversuch: Ein 52-Jähriger hatte sich nach einem Streit mit seiner Lebensgefährtin ein Messer in die Brust gestochen und sich dabei schwer verletzt. Die Frau, die zunächst als Täterin im Raum stand, wurde von ihm bei der Einvernahme im Krankenhaus entlastet.

Die beiden hatten sich am Sonntag in seiner Wohnung getroffen, um sich auszusprechen. Dabei wurde auch einiges an Alkohol konsumiert, wie Oberstleutnant Georg Rabensteiner vom Kriminalkommissariat West schilderte. Die Frau wollte sich von ihm trennen. Die Situation eskalierte schließlich und er stach sich selbst mit einem Küchenmesser zwei Mal in die Brust.

Stich blieb an der Oberfläche

Ein Stich blieb an der Oberfläche, bei einem zweiten Hieb stieß der Mann sich in die Lunge. Dabei verletzte er sich schwer. Die Lebensgefährtin lief nach dem Zwischenfall in Panik zu einer Nachbarin, dabei hielt sie das blutige Messer in der Hand. Daher galt sie zunächst als Täterin. Der Verletzte entlastete im Spital.(APA)

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