Frauen überrunden Männer bei Online-Games

31. Juli 2007, 14:52
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64 Prozent der Online-SpielerInnen sind weiblich

Während Männer immer noch den Videospielmarkt dominieren, haben Frauen im Bereich der Online-Games die Nase vorn. Laut einer aktuellen Nielsen-Studie gibt es allein in den USA rund 117 Mio. aktive SpielerInnen. Davon sind insgesamt 56 Prozent auch eifrige Online-SpielerInnen. Von diesen wiederum entfallen inzwischen 64 Prozent auf das weibliche Geschlecht. Aber nicht nur in den Vereinigten Staaten zeigen sich die Frauen mehr und mehr begeistert von Computerspielen. "Wir verzeichnen ein generelles Wachstum sowie Zuwächse speziell beim weiblichen Geschlecht", bestätigt Martin Lorber, Pressesprecher von Electronic Arts (EA) Deutschland, den Trend gegenüber pressetext.

Kein anderer Zugang

Grundsätzlich hätten Frauen keinen anderen Zugang zu Games als Männer. "Wir verzeichnen aber bei einzelnen Spielen ein gesteigertes Interesse seitens der Damenwelt. Sims beispielsweise wird von Frauen mehr gekauft als andere Games", so Lorber. EA sei darauf bedacht, die Videospiele möglichst geschlechtsneutral zu gestalten. Es gehe weder besonders in die männliche, noch in die weibliche Richtung. "Es gibt derzeit generell ein starkes Wachstum im Bereich der Online-Games, mehr als in manch anderen Segmenten", erklärt Lorber im pressetext-Gespräch.

Weiter wachsen

In der Vergangenheit hatte EA mit Ultima Online bereits eines der bislang erfolgreichsten Online-Rollenspiele auf den Markt gebracht. "Erst vor kurzem haben wir den Spielehersteller Mythic übernommen, der auf Online-Games spezialisiert ist, um in dem Bereich weiter zu wachsen", so Lorber. Laut Studie spielen inzwischen 24 Prozent der aktiven GamerInnen auch gerne auf ihren Handys. Die Mehrheit der KonsolenspielerInnen besitzt mehr als nur ein Gerät bzw. Zugangsmöglichkeit zu Videospielen. Durchschnittlich verbringen die Gaming-Fans 14 Stunden pro Woche mit Konsolenspielen und 17 Stunden mit mobilen Games.

Mehr Profit

GelegenheitsspielerInnen investieren im Schnitt neun Dollar pro Monat in Games. Jene, die im Internet an Multiplayer-Rollenspielen teilnehmen, geben rund 26 Dollar aus und Xbox-SpielerInnen scheinen mit monatlichen Investitionen von durchschnittlich 35 Dollar die SpitzenverdienerInnen unter den Spielenden zu sein. Der PC ist insgesamt noch immer die beliebteste Plattform für Spiele. 64 Prozent der regelmäßig aktiven GamerInnen spielen auf PC-basierten Systemen.(pte)

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Nielsen

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