Panik nach Vulkanausbruch in Papua-Neuguinea

8. Oktober 2006, 20:21
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Asche wurde bis zu 18 Kilometer in die Luft geschleudert

Canberra - In Papua-Neuguinea hat ein Ausbruch des Vulkans Tavurvur die Anwohner in Angst und Schrecken versetzt. Die Wucht der Eruption am Samstagmorgen war so heftig, dass sie noch in zwölf Kilometern Entfernung Fensterscheiben bersten ließ. Der auf der Insel Neu-Britannien gelegene Vulkan schleuderte Asche bis zu 18 Kilometer in die Luft.

Anwohner flohen in Panik aus ihren Häusern und ergriffen die Flucht. Berichte über Tote oder Verletzte lagen nicht vor. "Es war wirklich beängstigend, aber nun ist es wieder ruhiger geworden," sagte der Leiter des Vulkan-Observatoriums in der nahe gelegenen Stadt Rabaul, Steve Saunders.

Der Tavurvur hatte bei einem Ausbruch 1994 weite Teile der damaligen Provinzhauptstadt Rabaul zerstört. Der Schaden war so groß, dass sich die Bewohner für den Bau der neuen Provinzhauptstadt Kokopo in 20 Kilometern Entfernung entschieden. (APA/Reuters)

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