Platz für Chip-Forschung

16. Oktober 2006, 10:11
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Drittes Infineon-Haus in Graz

Der Chiphersteller Infineon Technologies Austria hat sein Forschungszentrum in Graz erneuert und erweitert. Gebündelt ist dort das weltweite Infineon-Kompetenzzentrum für kontaktlose Technologien. In dem erweiterten "Metahof" arbeiten 160 Forscher und rund 40 ständige externe Mitarbeiter.

Schwerpunkte

Auf kontaktlose Technologien beruht einer der Schwerpunkte der Ausrichtung des deutschen Chipkonzerns nach Restrukturierung und Abspaltung samt Börsengang der Speichersparte von Infineon. Beispielsweise wurden in Graz bereits auf der Funktechnologie RFID basierende Chips für Pässe entwickelt.

Die Chipbranche sei im Forschungsbereich nicht von den allgemeinen Globalisierungstrends betroffen, führte Reinhard Ploss, Vorstand der Infineon Austria aus. Standortüberlegungen zu Forschungseinrichtungen seien nämlich von drei wichtigen Komponenten bestimmt: Nähe zum Kunden, Kosten und Kompetenzen. Bei diesem Mix steige Österreich - Infineon hat vier Standorte in Linz, Graz, Villach und Klagenfurt mit 2800 Mitarbeitern - sehr gut aus.Johanna Ruzicka/DER STANDARD, Printausgabe vom 7./8.10.2006)

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