13. Oktober 2006, 12:42
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"Ich durfte nur nicht gegen die Susanne Riess-Passer schreiben", sagt News-Herausgeber Alfred Worm im neuen Extradienst. Dem STANDARD erklärt er: "Werner Schima und Wolfgang Fellner wollten nicht, dass schlecht über Riess-Passer geschrieben wird." Riess-Passer spielte als Vizekanzlerin (damals FPÖ) eine Schlüsselrolle bei der Magazinfusion 2001, als der damalige Justizminister entgegen seinen Ankündigungen vom Rekurs gegen die Fusion absah.

Fellner, der mit Schima heute Österreich herausgibt: "Ich habe niemals eine Geschichte über Riess-Passer abgedreht", er habe nur "gebeten", diese von Anwälten abklären zu lassen und die Betroffene zu befragen. "Dutzende Geschichten" seien dazu erschienen, sagt Fellner. Laut Archiv bis zu seinem operativen Abschied von News Ende 2003 drei Storys mit den Stichworten Riess-Passer und Spesen, eine befasste sich konkret mit dem Thema - in Form ihres Dementis. (fid, DER STANDARD, Printausgabe 7.10.2006)

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