Fujitsu Siemens bekennt sich zu Linux

Redaktion, 17. November 2006, 13:32

Mitarbeit in Solutions Group angekündigt

Fujitsu Siemens Computer hat angekündigt, der Kooperationsplattform Linux Solutions Group (LiSoG) beizutreten. Mit dem öffentlichen Schritt in Richtung Linux-Gemeinde will das Unternehmen seine Business-Aktivitäten in diesem Bereich verstärken. Als Grund für die Mitgliedschaft der im März 2005 gegründeten Plattform gab das Unternehmen die zunehmende Nachfrage nach Linux und die eigene Bereitschaft an, bei der Weiterentwicklung von Linux eine aktive Rolle zu spielen.

Strategische Ausrichtung

"In unserer strategischen Ausrichtung auf Infrastrukturlösungen für das Dynamic Data Center (DDC) spielt Linux eine wichtige Rolle. Viele unserer Kunden verbinden den Schritt zu dieser richtungsweisenden Rechenzentrums-Architektur mit dem Umstieg auf Linux, um so den TCO-Vorteil des DDC noch weiter zu steigern", meint Dr. Bernd Kosch, Vice President Alliances bei Fujitsu Siemens Computers. Durch die aktive Mitarbeit in Forschung und Entwicklung wolle man dazu beitragen, Linuxlösungen bereitzustellen und das vorhandene Business-Potenzial auszuschöpfen, unterstreicht auch Detlev Loges, Corporate Marketing Sprecher für Linux und Open Source bei Fujitsu Siemens, im Gespräch mit pressetext.

"Fujitsu Siemens Computers erfüllt diese Ansprüche in jeder Weise"

Bei der LiSoG zeigt man sich über den Einstieg des prominenten Kooperationspartners naturgemäß ebenfalls erfreut: "Um den gewünschten Erfolg mit Gesamtlösungen auf Linux zu steigern, benötigen wir Mitglieder, die ihr umfassendes Kow-how mit Engagement in die Arbeit des Vereins einfließen lassen. Fujitsu Siemens Computers erfüllt diese Ansprüche in jeder Weise", sagte Karl-Heinz Strassemeyer, Vorstandsvorsitzender der LiSog. Mit der Aufnahme von Fujitsu Siemens vergrößert sich der im deutschsprachigen Raum tätige Verein auf 63 Mitglieder. Als ersten größeren Erfolg wertet die LiSoG die 2005 erfolgte Realisierung eines Thin Clients, der vollständig linuxbasiert ist. (pte)

Also ich habe als Suse 9.2 veröffentlich wurde einige Suse PCs gesehen. Seit dem hab ich in diese Geschäfte nicht mehr reingeschaut, aber damals konnte ich meinen Augen nicht trauen! Auf jeden Fall war das ein Freudensblick für mich, da ich zu der Zeit vergebens nach einem Treiber für meine Grafikkarte gesucht habe. "Ein vorinstallierter Suse lösst all die Porbleme" dachte ich.

Wäre eine feine Sache,

wenn auf diesen Geräten dann auch Linux vorinstalliert wäre oder diese zumindest als "linuxtauglich" deklariert sind. Momentan sieht es ja so aus, dass Linuxuser meist mit einem vorinstallierten Windows konfrontiert sind und in weiterer Folge mit der Frage, ob alle Hardwarekomponenten auch gut mit Linux zusammenarbeiten. Dieser zermürbende Recherche, die mich bis jetzt davon abgehalten hat, Komplettgeräte zu erwerben, hätte damit ein Ende.

Zermürbende Recherche?

Live-CD rein. Im Zweifelsfall:
# lspci -v
# dmesg

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.