Großhandelspreisindex gestiegen

19. Oktober 2006, 14:42
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Die Großhandelspreise sind in Österreich im September 2006 gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,4 Prozent gestiegen

Wien - Die Großhandelspreise sind in Österreich im September 2006 gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,4 Prozent gestiegen, teilte die Statistik Austria heute, Freitag, mit. Gegenüber dem Vormonat August wurde ein Rückgang von 0,9 Prozent verbucht. Der Index lag für den Monat September laut vorläufigen Berechnungen bei 103,4.

Insbesondere bei "Motorenbenzin (inkl. Diesel)" (minus 8,5 Prozent), "Sonstigen Mineralölerzeugnissen" (minus 7,5 Prozent), "Fotoartikeln und optischen Erzeugnissen" (minus 4,1 Prozent), "Altmaterial und Reststoffen" (minus 3,3 Prozent) sowie "Obst, Gemüse und Kartoffeln" (minus 3,1 Prozent) traten gegenüber dem Vormonat Verbilligungen ein. Stärkere Preiserhöhungen verzeichnen "Getreide, Saaten und Futtermittel" (plus 4,0 Prozent), "Blumen und Pflanzen" (plus 3,3 Prozent) sowie "Kunstharze und Rohkunststoffe" (plus 2,7 Prozent).

Vor allem NE-Metalle

Im Vergleich zum September 2005 haben sich vor allem die Großhandelspreise für "NE- Metalle" (plus 45,3 Prozent), "Kunstharze und Rohkunststoffe" (plus 26,6 Prozent), "Eisen und Stahl" (plus 20,0 Prozent), "Altmaterial und Reststoffe" (plus 16,0 Prozent) sowie "Obst, Gemüse und Kartoffeln" (plus 12,4 Prozent) erhöht. Wesentliche Preisrückgänge weisen "Rundfunk- und Fernsehgeräte, Bild- und Tonträger" (minus 9,8 Prozent), "Fotoartikel und optische Erzeugnisse" (minus 7,6 Prozent), "Datenverarbeitungsgeräte und periphere Einheiten" (minus 7,0 Prozent) sowie "Motorenbenzin (inkl. Diesel)" (minus 5,0 Prozent) auf.

Der Großhandelspreisindex für Saisonwaren stieg gegenüber dem Vorjahresmonat um 7,8 Prozent, jener der saisonunabhängigen Waren um 2,3 Prozent.

Jänner bis September

Von Jänner bis September stiegen die Großhandelspreise gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum um 2,8 Prozent. Teurer wurden vor allem "NE- Metalle" (plus 36,4 Prozent), "Altmaterial und Reststoffe" (plus 26,1 Prozent), "Kunstharze und Rohkunststoffe" (plus 23,6 Prozent), "Sonstige Mineralölerzeugnisse" (plus 18,2 Prozent) sowie "Motorenbenzin (inkl. Diesel)" (plus 10,6 Prozent), während sich "Rundfunk- und Fernsehgeräten, Bild- und Tonträgern" (minus 17,4 Prozent), "Datenverarbeitungsgeräten und peripheren Einrichtungen" (minus 6,8 Prozent) sowie "Fotoartikeln und optischen Erzeugnissen" (minus 4,8 Prozent) verbilligten. (APA)

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