ÖGB hat seine Zentrale zu gutem Preis verkauft

5. Oktober 2006, 19:18
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Laut "WirtschaftsBlatt" um 48 Mio. Euro

Wien - Der ÖGB hat seine Zentrale in der Wiener Hohenstauffengasse zu einem unerwartet hohen Preis an einen deutschen Fonds verkaufen können - Schätzungen zufolge um 48 Mio. Euro. Dies berichtet das "WirtschaftsBlatt" in seiner Freitagausgabe. Als Quelle gibt die Zeitung ein internes ÖGB-Schreiben an.

Neuer Eigentümer ist laut dem Zeitungsbericht die deutsche Immobilienfondsgesellschaft Pramerica Real Estate Investors. Pramerica ist die Europa-Tochter der weltweit agierenden Immobilieninvestmentgesellschaft Pramerica Real Estate Investors, die mit 350 Mitarbeitern in 14 Büros in Europa, den USA und Asien insgesamt Objekte im Wert von rund 25 Mrd. Euro verwaltet.

Pramerica erwirbt das bisher als ÖGB-Zentrale genutzte Gebäude sowie die angrenzende Liegenschaft, auf der der ÖGB ursprünglich seine neue Zentrale bauen wollte. Pramerica-Österreich-Chef Thomas Hoeller will laut dem Zeitungsbericht die Liegenschaften um- und neubauen und zum "Flagship-Projekt" des seit sechs Jahren in Österreich aktiven Fonds machen.

Um die neben der alten Börse gelegene ÖGB-Zentrale hatten sich zahlreiche Interessenten aus der Immobilien- und Bauszene bemüht. Als Mindestverkaufspreis hatte der ÖGB 40 Mio. Euro verlangt. (APA)

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