Wiens Vizebürgermeister Rieder geht 2007 in Pension

31. Oktober 2006, 09:12
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Ruhestand rechtzeitig vor den Verhandlungen zum Finanzausgleich 2008

Wien - Die Spekulationen um einen Rückzug des Wiener SPÖ-Vizebürgermeisters Sepp Rieder (66) aus der Politik sind beendet: Er geht 2007 in Pension. Das hat Rieder im Gespräch mit der APA am Donnerstag angekündigt. Einen genaueren Zeitpunkt nannte er noch nicht. "Es wird nicht am Anfang des Jahres sein und nicht unbedingt am Ende", so Rieder.

Mit ein Anlass für den Rückzug seien die Verhandlungen zum Finanzausgleich, die in der zweiten Jahreshälfte 2008 anstehen. "Es war für mich nicht einfach zu entscheiden, ob ich da hineingehe oder nicht", sagte Rieder. Derzeit gehe es ihm gut, er könne aber nicht vorhersehen, ob er auch in zwei Jahren gesundheitlich dazu noch in der Lage sei.

Mit der anstehenden Regierungsbildung im Bund - und damit einer möglichen Umbildung auch in Wien - habe seine Entscheidung "nicht unmittelbar" zu tun, betonte Rieder. Er ist bereits seit 1989 Mitglied der Wiener Stadtregierung. Zunächst war er Gesundheitsstadtrat, seit dem Jahr 2000 ist Rieder für das Wirtschafts- und Finanzressort verantwortlich. (APA)

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