Burgenland installiert Technologiebeauftragten

19. Oktober 2006, 13:22
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Dieser soll künftig dafür sorgen, die Chancen neuer Technologien besser zu nutzen

Eisenstadt - Das Burgenland bekommt einen Technologiebeauftragten, um das Land als Technologiestandort zu präsentieren. Hans Binder, seit elf Jahren in der WiBAG (Wirtschaftsservice Burgenland AG) tätig, soll künftig dafür sorgen, die Chancen neuer Technologien noch besser zu nutzen, erklärte Landeshauptmann Hans Niessl (S) heute, Donnerstag, bei einer Pressekonferenz in Eisenstadt.

"Es steht fest, dass die Technologien der Zukunft auch die Arbeitsplätze der Zukunft bringen werden", betonte Binder. Sein Ziel sei es, neue Projekte und Firmen in das Land zu holen. Interessant sei vor allem ein vom Bund ausgeschriebenes Kompetenzzentrenprogramm, dessen Ausschreibung Anfang Oktober startete. "Es geht dabei um sehr große Forschungsvolumen", so der neue Technologiebeauftragte.

Neben der Vernetzung der bestehenden Technologiestandorte im Burgenland sei es auch Aufgabe Binders ein neues Energiekonzept zu erarbeiten, um dem Ziel - energie- und stromautark zu werden - näher zu kommen, erklärte Niessl. Für die Bereiche Forschung, Technologie und Innovation sind im Phasing Out Programm in den kommenden Jahren 30 Mio. Euro an öffentlichen Geldern vorgesehen, so der Landeshauptmann. (APA)

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