"bob" versus "bob" landet vor Gericht

20. November 2006, 13:52
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Kulturzeitschrift "bob" klagt Mobilkom: "Unser Ruf als kritisches und sensibles Medium leidet durch die Verwechselbarkeit" - Mobilkom: "Keinerlei Überschneidungen"

Der Streit um die Markenrechte für die Mobilfunkdiskontmarke "bob" der Mobilkom Austria landet nun vor Gericht. Nachdem eine gütliche Einigung zwischen der Telekom Austria-Mobilfunktochter und dem Kulturmagazin "bob" nicht zustande kam, klagt das Magazin nun wegen unlauterem Wettbewerb und Kennzeichenverstoß.

Vor Gericht gezwungen

"Nachdem die Initiativen der Magazinherausgeber, mit der Mobilkom außergerichtlich zu einer Lösung zu gelangen, gescheitert sind, sehen sich die Magazinherausgeber nun zur Klage am Handelsgericht Wien gezwungen. Unser Ruf als kritisches und sensibles Medium leidet durch die Verwechselbarkeit. Das ist ein Schaden, der sich nur durch hohen Aufwand wieder gutmachen lässt", hieß es am Donnerstag in einer Aussendung der Kulturzeitschrift.

Keine Verwechslungsgefahr

Die Mobilkom erklärte auf APA-Anfrage, dass es keine Verwechslungsgefahr gebe, da keinerlei Überschneidungen zwischen dem Mobilfunkangebot und dem Magazin bestehen würden. Das bob-Mobilfunkangebot umfasst reine Sprachtelefonie. (apa)

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    bob-magazine.com
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