Bundespräsident Fischer trifft Papst Benedikt und Prodi in Rom

7. Oktober 2006, 21:40
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Besichtigungsprogramm im Vatikan - Gespräche über Südtirol-Schutzfunktion mit italienischen Spitzenpolitikern

Rom - Bundespräsident Heinz Fischer trifft am morgigen Donnerstag in Rom mit Papst Benedikt XVI. und dem italienischen Ministerpräsidenten Romano Prodi zusammen. Zu Mittag ist im Rahmen eines offiziellen Vatikan-Besuchs eine Audienz beim Heiligen Vater vorgesehen. Am Nachmittag besichtigt die 15-köpfige Delegation Fischers die Vatikanischen Museen, den Petersdom und die Vatikanische Apostolische Bibliothek. Nach Franz Jonas (1971) und Kurt Waldheim (1987) ist Fischer der dritte Präsident seit Bestehen der Zweiten Republik, der offiziell den Vatikan besucht.

Um 17.45 Uhr wird Fischer den italienischen Regierungschef Romano Prodi in dessen römischem Regierungssitz treffen. Es folgt ein Treffen mit Außenminister Massimo D'Alema. Bei diesen Gesprächen dürfte die Entscheidung des Nationalrates thematisiert werden, die Schutzfunktion Österreichs für Südtirol in der künftigen Verfassung festzuschreiben. Die oppositionellen italienischen Mitte-Rechts-Parteien hatten die Absichtserklärung der österreichischen Parlamentarier vehement kritisiert. Am Freitag stattet Fischer seinem italienischen Amtskollegen Giorgio Napolitano einen Besuch im Quirinalpalast ab und trifft den Großmeister des Malteser Ritterordens, Andrew Berti, ehe er nach Wien zurückkehrt. (APA)

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