Die ausgedehnten Siebziger

4. Oktober 2006, 20:12
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Elf Dramatikerinnen lesen im WUK

Lachen, bis es einem im Hals stecken bleibt, so charakterisiert das WUK verkürzt die Grundstimmung der Texte jener elf Dramatikerinnen, die vom 10. bis 25. November aus ihren preisgekrönten Stücken lesen werden.

Geboren in den "langen 70ern" (1969 bis 1983) knüpfen die renommierten Dramatikerinnen aus dem deutschsprachigen Raum und jene, die auf dem besten Weg zum Renommee sind, an das WUK-Geburtsjahr (1981) an. Die elf Frauen erzählen elf und mehr Geschichten: humorvoll, zynisch, morbid, doch vor allem aufrüttelnd. Während sich Kathrin Röggla der Konsumrausch-Gesellschaft widmet, beschreibt Meike Hauck Einsamkeit, Felicia Zeller doppelbödige Wertesysteme, Maxi Obexer die patriarchale Gesellschaft, Darja Stocker das Erwachsenwerden, Anja Hilling die Hilflosigkeit der Annäherung, Katharina Schmidt Sex aus Langeweile, Katrin Schurich die Liebessehnsucht einer Spionin, Katharina Schlender das Klonen, Gerhild Steinbuch Trauer und Johanna Kaptein eine Mörderin. (red / DER STANDARD, Print-Ausgabe, 5.10.2006)

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