Klima buhlt um Investoren

20. Oktober 2006, 15:23
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Der ehemalige SPÖ-Bundeskanzler und heutige VW-Chef von Argentinien lobt die wirtschaftliche Entwicklung des Landes

Buenos Aires - Der ehemalige SPÖ-Bundeskanzler und nunmehrige VW-Generaldirektor in Argentinien, Viktor Klima, hat laut einem Bericht der argentinischen Tageszeitung Clarín (Mittwochausgabe) bei einem Treffen mit Magnaten aus der Eisen- und Stahlindustrie in Buenos Aires die wirtschaftliche Entwicklung des Landes gelobt und zu Investitionen in der Region geraten. Bei der Gelegenheit sagte er auch, er fühle sich "als Argentinier von Herzen" und kündigte seinerseits größere VW-Investitionen in naher Zukunft an.

Lob für Klima

Laut der Zeitung, die sich auf gut informierte Kreise beruft, will das Unternehmen ein neues Modell im Land der Gauchos produzieren. Dabei soll es sich um einen Pick Up (4x4) handeln. In diesem Zusammenhang wolle man auch die Produktionskapazitäten erweitern.

VW ist in Argentinien mit einem Verkaufsanteil von 25 Prozent Marktführer, heuer stehe das jährliche Wachstum - bei einem Gesamtumsatz von 1,9 Mrd. US-Dollar - bei 13 Prozent. Klima, der seit 2002 die Geschicke des Unternehmens am Rio de la Plata leitet, erhält vom größten Blatt des Landes beträchtliches Lob: "Vielleicht, weil er als Politiker bis an die Spitze vorgedrungen ist und seine Fähigkeiten als Bundeskanzler Österreichs demonstriert hat, wurde Klima in der schlimmsten Zeit der Krise nach Argentinien entsandt. Hier wendete er das Blatt des Unternehmens." (APA)

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    Klima fühlt sich "als Argentinier von Herzen".

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