Wels: Freundin mit Hacke getötet - 13 Jahre Haft

6. Oktober 2006, 16:01
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Opfer hat 40 Hieb- und Stichverletzungen - Die Frau habe sich ihm aufgedrängt, erklärte der Angeklagte

Wels - Für 13 Jahre muss der 26-jährige Angeklagte im Welser Mordprozess hinter Gitter. Er gab zu, in der Nacht zum Ostermontag im Affekt eine 26-jährige Frau mit einer Axt umgebracht zu haben, plädierte aber auf Totschlag. Die Geschworenen sprachen ihn mit 7:1 Stimmen des Mordes schuldig. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Das Opfer hatte 40 Hieb- und Stichverletzungen davongetragen. Die Frau habe sich ihm aufgedrängt, sagte der Angeklagte, kurz vor der Tat habe er den Entschluss gefasst: "So geht es nicht mehr weiter".

Er habe sein Opfer bedroht, der Frau sei das egal gewesen. Auf einmal habe er die Axt in der Hand gehabt und auf sie eingeschlagen: "Ich war nicht ganz ich selber."

Sein Vater beschreibt den Mann als "nie auffällig oder gewalttätig". Das Geständnis, seine Unbescholtenheit und eingeschränkte Zurechnungsfähigkeit wurden als mildernd gewertet; als erschwerend die "äußerst brutale Durchführung" der Tat. (APA)

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