AMAG soll angeblich "filetiert" werden

25. Oktober 2006, 16:20
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Das Ranshofener Aluminium-Werk, das nach langen Verhandlungen in den mehrheitlich an die Constantia Packaging gehen soll, soll nicht als Ganzes verkauft

Wien - Das Ranshofener Aluminium-Werk AMAG soll zerlegt und zwischen Constantia und der Familie des AMAG-Sanierers Klaus Hammerer aufgeteilt werden. Das berichtet das "Industriemagazin" in seiner aktuellen Ausgabe.

Derzeit stehe ein Verkauf des Walzwerkes AMAG Rolling, der Gießerei AMAG Casting und sämtlicher Serviceunternehmen im Raum, AMAG-Sanierer Klaus Hammerer bzw. seine Familie wollten nach der Übernahme durch Constantia dagegen das Presswerk, organisatorisch als AMAG Extrusion geführt, übernehmen, heißt es in dem Bericht. Das Presswerk, das Aluprofile herstellt, sei für die Constatntia "strategisch völlig bedeutungslos". Als Kaufpreis für die Hammerer-Anteile kolportiert die Zeitschrift "höchstens 250 Mio. Euro".

Eine Vergleichslösung im Falle einer Einigung zwischen Hammerer und Constantia könnte auch eine teilweise Ablöse der Mitarbeiteranteile (derzeit 20 Prozent) sein: "Eine Übernahme von etwa 10 Prozent der Stiftungsanteile um einen Betrag in einstelliger Millionenhöhe könnte verhindern, dass sich besonders ältere Mitarbeiter um ihren Anteil am Wiederaufbau des Werkes aus der Verstaatlichtenkrise betrogen fühlen." (APA)

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