Handykonzerne legen Bestellungen bei BenQ auf Eis

19. Oktober 2006, 14:19
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T-Mobile will mit Insolvenzverwalter sprechen

Der Mobilfunkkonzern T-Mobile hat seine Bestellungen beim Handy-Hersteller BenQ auf Eis gelegt. Nach der Insolvenz von BenQ müssten nun einige Fragen wie Kundenservice und die Versorgung mit Ersatzteilen geklärt werden, sagte ein Sprecher der Telekom-Tochter am Dienstag in Bonn und bestätigte damit zum Teil einen Bericht der "Financial Times Deutschland" (Mittwoch).

Gespräch

"Ziel der Gespräche mit dem Insolvenzverwalter ist es aber, weiterhin BenQ-Handys zu verkaufen." Das Gespräch mit dem Insolvenzverwalter soll in den kommenden Tagen stattfinden. T-Mobile ist nach Angaben aus Branchenkreisen mit einigen hunderttausend verkauften Geräten einer der größten Kunden von BenQ. Derzeit hat die Bonner Gesellschaft vier Mobiltelefone der früheren Siemens-Tochter im Programm.

Einstellung

Den Branchenkreisen zufolge hat auch Vodafone D2 seine Bestellung bei BenQ gestoppt. Wie T-Mobile so wolle auch Vodafone die offenen Fragen klären, hieß es. Ein Sprecher von Vodafone D2 sagte dazu: "Wir sind im Gespräch mit dem Insolvenzverwalter von BenQ." (APA)

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