Soziale Software für Unternehmen

11. Oktober 2006, 11:23
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Veranstaltung diskutiert ökonomischen Nutzen von Weblogs

Ob es der Austausch von Bildern auf der Fotoplattform Flickr ist, das Zurschaustellen von Videoclips auf YouTube, virtuelle Tagebucheintragungen, an denen jeder teilhaben darf, ob über Instant Messenger gechattet wird - das Internet wird im Privatbereich immer mehr zum sozialen Netzwerk und Beziehungsraum. Jetzt soll das Phänomen der Weblogs und der "Social Software" auch in die Unternehmen vordringen. Was das bringen soll und wo die Hürden dabei sind, darüber wird derzeit in Wien auf BlogTalk Reloaded, der dritten Internationalen Social-Software-Konferenz, diskutiert.

Skepsis

"Wenn Leute sich austauschen, sei es bei einem Kaffee oder sei es im Internet bei einem Blog, tauschen sie Weise auch Wissen aus", erläutert Veranstaltungsorganisator Thomas Burg die Ausgangslage. Dem Einsatz von so genannter sozialer Software, zu denen etwa Weblogs gezählt werden, stehen viele Unternehmen aber noch skeptisch gegenüber. Beispiele vor allem aus dem angelsächsischen Sprachraum zeigen jedoch auf, dass Weblogs auch Unternehmen ökonomische Vorteile bringen können.

Freiwilligkeit

Wichtig bei der Einführung solcher Tools in ein Unternehmen sei der Aspekt der Freiwilligkeit für die Mitarbeiter. Gleichzeitig müssten die Firmen das Potenzial darin erkennen. Denn: "Weblogs sind wie der Pausenraum: In diesem informellen Bereich passieren die wichtigsten Dinge", ist Burg überzeugt.(Karin Tzschentke/DER STANDARD, Printausgabe vom 3.10.2006)

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