Wirksames Rauchverbot in Italien

3. Oktober 2006, 01:30
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Turin - Das drastische Rauchverbot in Italien habe ersten medizinischen Studien zufolge zu einer spürbaren Verringerung von Infarkten geführt. Allein in der Region Piemont seien in den ersten fünf Monaten nach Einführung des Rauchverbots im Jänner 2005 elf Prozent weniger Patienten im Alter bis zu 60 Jahren mit akutem Herzinfarkt ins Spital gekommen, heißt es in einer Studie der Universität Turin, veröffentlicht im European Heart Journal. "Dies legt nahe, dass Rauchverbote wichtige kurzfristige Folgen für die Gesundheit haben können", erklärte der Studienleiter Barone-Adesi. "Die langfristigen Folgen für Krankheiten der Atemwege und des Herz-Kreislauf-Systems sowie für Krebs müssen in den kommenden Jahren untersucht werden." (DER STANDARD, Print-Ausgabe, 3. 10. 2006)
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