Anstaltskarrieren

4. Oktober 2006, 09:24
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Was folgte nach der letzten Starmania-Staffel? Eine Karriere und Depression - Jetzt geht's wieder los

Wer war noch einmal Michael Tschuggnall? Egal. Boris Uran jedenfalls durfte nach seiner Starmania-„Karriere“ ein bisserl TV moderieren – und riss trotz dem ORF als Antaucher nix. Es folgten Depressionen und – laut Kärntner Monat – stationäre Psychiatrie. Wen das was angeht? Nun: Am Freitag startet Starmania wieder. Mit Kandidaten, die an Christl-Stürmer-Karrieren glauben.

Manager mit Spieltrieb Schummeln ist nicht schlimm. Sich erwischen lassen schon. Aber natürlich gilt das nur bei Monopoly und ganz bestimmt überhaupt kein bisserl im wirklichen Leben. Betonten jedenfalls Großbäcker Kurt Mann und Swatch-Kopf Kurt Semrad, als sie am Wochenende gegen andere „echte“ Manager zu einem Monopoly-Wettkampf antraten: Christina Lugner (natürlich mit Tochter Jaqueline im Schlepptau) und Christa Kummer gaben die Kiebitze _– und zuletzt gewann dann Swarovski-Kristallwelten-Chef Andreas Braun. Natürlich ohne zu schummeln. Die Siegesprämie ging an das St. Anna Kinderspital. 10.000 Euro – in echtem Geld. (Thomas Rottenberg, DER STANDARD Printausgabe, 03.10.2006)

  • "Tschugge?" Uran? "Starmania" (mit Kiesbauer) schuf Stürmer – die anderen aber sind vergessen
    foto: orf

    "Tschugge?" Uran? "Starmania" (mit Kiesbauer) schuf Stürmer – die anderen aber sind vergessen

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