Mann folterte Partnerin stundenlang

5. Oktober 2006, 10:36
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Gefesselt, geschlagen und stranguliert - Eine Passantin konnte Frau davor retten, an Baum erhängt zu werden

Coburg - Ein 24-jähriger Mann hat in Coburg (Bayern) seine Ehefrau gefoltert. Nach einem fünfstündigen Martyrium wollte er sie an einem Baum aufhängen.

Stunden lange Folter

Wie die Ermittlungen ergaben, hatte der 24-Jährige am vergangenen Donnerstagabend seiner Frau erst die Kleidung vom Körper gerissen, sie geschlagen und getreten. Als sie sich wehrte, wickelte er ihr eine Rolle Klebeband um Kopf, Hände und Hals. Er zog das Band so fest zu, dass sie kaum noch Luft bekam. Zusätzlich drosselte er die junge Frau mit einem Bettlaken. Nach weiteren Folterungen habe er sie in sein Auto gepackt und wollte in einen Wald fahren, um sie dort aufzuhängen.

Einen Halt an einem Zigarettenautomaten konnte die Frau nutzen, um eine Passantin auf ihre verzweifelte Lage aufmerksam zu machen, indem sie die Hupe betätigte und um Hilfe rief. Die Passantin alarmierte die Polizei. Der Ehemann wurde an Ort und Stelle festgenommen.

Der Ermittlungsrichter erließ Haftbefehl wegen versuchten Totschlags, teilte die Polizei am Montag mit. Als mutmaßliches Motiv nannte ein Sprecher "grundlose Eifersucht". (APA/dpa)

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