Mode aus Österreich im Ausland gefragt

20. Oktober 2006, 15:23
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Exporte im ersten Halbjahr 2006 um 2,3 Prozent auf 844 Millionen Euro gestiegen

Wien - Mode aus Österreich ist im Ausland zunehmend gefragt. Wie der Fachverband der Textilindustrie am Montag mitteilte, sind die Bekleidungslieferungen aus Österreich um 2,3 Prozent auf 844 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2006 gestiegen. Damit konnte die österreichische Bekleidungsindustrie ihren Beitrag zur Steigerung der heimischen Gesamtexporte leisten, sagte dazu Wolfgang Sima, Obmann des Fachverbandes der Bekleidungsindustrie.

Neben den leichten Zuwächsen im hart umkämpften deutschen Bekleidungsmarkt (281 Mio. Euro) konnte bei Frankreich ein Plus von 6,5 Prozent auf 69 Mio. Euro und bei Italien ein Zuwachs von 25,5 Prozent auf 67 Mio. Euro erzielt werden. Auch in die Niederlande, nach Spanien und Dänemark sind den Angaben zufolge die Bekleidungsexporte gestiegen.

Positive Entwicklung am russichen Markt

Eine anhaltend positive Entwicklung zeigte auch der russische Markt, wo die Exporte um 21 Prozent auf 15 Mio. Euro gestiegen sind.

Importseitig wuchsen die Lieferungen um 4,3 Prozent auf 1,761 Mrd. Euro. China liegt nach Deutschland an zweiter Stelle im Importranking und konnte ein Plus von 7 Prozent auf 244 Mio. Euro bei seinen Direktlieferungen erzielen.

Besonders starke Zuwachsraten verzeichneten Bangladesch (um 51 Prozent auf 70 Mio. Euro), Indien (um 31 Prozent auf 55 Mio. Euro) und Hongkong (um 87 Prozent auf 54 Mio. Euro) sowie Vietnam (um 40 Prozent auf 13 Mio. Euro). Der drittwichtigste Lieferant Italien musste ein Minus von 5 Prozent auf 137 Mio. Euro hinnehmen.

Auch für das zweite Halbjahr ist Sima grundsätzlich zuversichtlich eingestellt. (APA)

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