Auftragspolster im Bau bis Ende Juni weiter gestiegen

11. Oktober 2006, 15:06
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Auftragsbestände über 7 Milliarden Euro - Um 24,6 Prozent mehr als im Juni 2005

Wien - Die österreichischen Bauunternehmen (ohne Baunebengewerbe) wiesen bis Ende Juni 2006 nach Berechnung der Statistik Austria einen Auftragspolster von insgesamt etwas mehr als 7,0 Mrd. Euro und damit um 24,6 Prozent mehr Aufträge als im Juni des Vorjahres aus.

Im Tiefbau, der mit 52,7 Prozent (absolut 3,7 Mrd. Euro) den größten Anteil des gesamten Auftragspolsters stellte, erhöhte sich der Auftragsbestand gegenüber dem Vorjahr um 22,6 Prozent, wobei vor allem die Teilsparte Tunnelbau (+134,6 Prozent) für den insgesamt positiven Trend verantwortlich zeichnete.

Hochbau

Im Hochbau standen Ende Juni 2006 Auftragsbestände im Wert von 3,3 Mrd. Euro zu Buche. Die Auftragsentwicklung (+26,7 Prozent) ist laut Statistik auf den positiven Anstieg in allen Hochbausparten zurückzuführen.

Während die Bundesländer Tirol (+81,7 Prozent), Salzburg (+50,7 Prozent), Niederösterreich (+38,1 Prozent), Wien (+25,9 Prozent) und Oberösterreich (+20,1 Prozent) zweistellige Zuwachsraten bei den Auftragsreserven aufwiesen, zeichnet sich in der Steiermark (-0,3 Prozent), in Kärnten (-3,7 Prozent), im Burgenland (-11,9 Prozent) sowie in Vorarlberg (-34,9 Prozent) eine rückläufige Tendenz ab. (APA)

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