SP-Verluste in Ybbs

2. Oktober 2006, 08:48
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Ausgerechnet in Alfred Gusenbauers Heimatort musste die SPÖ ein Minus von 0,81 Prozentpunkten hinnehmen

Ausgerechnet im niederösterreichischen Ybbs, dem Heimatort von Alfred Gusenbauer, musste die SPÖ ein Minus von 0,81 Prozentpunkten hinnehmen. Die Sozialdemokraten kamen auf 52,66 Prozent der Stimmen (2002: 53,47). Die ÖVP verlor 7,15 Prozentpunkte, sie erhielt 26,36 Prozent.

VP-Verluste in Hietzing

Ein sehr ähnliches Bild zeigte sich bei der Volkspartei: In Hietzing, dem Heimatbezirk von Bundeskanzler Wolfgang Schüssel, verlor die ÖVP deutliche 7,7 Prozentpunkte, sie hält nun bei 36,4 Prozent. Aber auch die SPÖ verlor in Hietzing, sie verlor 2,45 Prozentpunkte und hält nun bei 29,5 Prozent.

Kaisers wird bunter

Verluste hat die ÖVP auch in jener Gemeinde hinnehmen müssen, die wegen ihrer 100 Prozent im Jahr 2002 österreichweit bekannt wurde. In Kaisers im Tiroler Außerfern wählten 81,4 Prozent "schwarz", was einen Rückgang von neun Stimmen oder 18,6 Prozentpunkten bedeutete. Vom "schlechten" Abschneiden der VP profitierten die anderen Parteien. Grüne und SPÖ kamen mit jeweils drei Stimmen auf Platz Zwei. Die FPÖ konnte einen Wahlberechtigten überzeugen, ebenso wie die Liste Martin.

Strache schlägt Westi

FP-Chef Heinz-Christian Strache hat das direkte Duell mit BZÖ-Chef Peter Westenthaler im Wahlkreis Wien-Süd klar gewonnen: Beide Politiker traten in dem Wahlkreis, der die Bezirke Favoriten, Simmering und Meidling umfasst, als Spitzenkandidaten ihrer Parteien an. Strache ergatterte mit 19,03 Prozent der Stimmen für die FPÖ Platz 2 hinter der SPÖ und sicherte sich damit ein Grundmandat. Das BZÖ kam lediglich auf 1,92 Prozent. (DER STANDARD, Print-Ausgabe, 02.10.2006)

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