Niederösterreicher stürzte im steirischen Gesäuse in den Tod

3. Oktober 2006, 14:43
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22-Jähriger verlor auf Planspitze den Halt

Graz - Zu einem tödlichen Alpinunfall ist es am Samstagvormittag im obersteirischen Gesäuse gekommen. Ein 22-jähriger Niederösterreicher, der mit einem Freund (21) auf die 2.177 Meter hohe Planspitze klettern wollte, ist abgestürzt. Die Bergrettung holte den Verunglückten und seinen Bergkameraden mittels Seilbergung aus der Felswand.

Die beiden jungen Männer aus dem niederösterreichischen Bezirk Amstetten dürften in der Wand unterhalb der Planspitze Probleme bekommen haben. Offenbar hatten sie keine Haken mehr in der Wand gefunden, um mittels Seil eine Zwischensicherung vornehmen zu können. Der 22-Jährige, der die Seilschaft führte, verlor auf einmal den Halt und fiel rund 60 Meter, wobei er immer wieder an der Felswand aufschlug, bevor er ins Seil stürzte.

Sein Bergkamerad rief mit seinem Mobiltelefon die Einsatzkräfte, die ihn und seinen toten Freund nach rund einer Stunde bargen. Der abgestürzte junge Mann dürfte schon tot gewesen sein, bevor er ins Seil fiel. (APA)

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