Deutsche Regierung dementiert Einstieg bei EADS

10. Oktober 2006, 11:14
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Zeitung hatte zuvor von Spekulationen über anstehende Käufe von EADS-Aktien berichtet

Frankfurt - Die deutsche Regierung erwägt nach Aussagen einer Sprecherin vorerst keinen Einstieg beim europäischen Luft- und Raumfahrtkonzern EADS. "Spekulationen über derzeit anstehende Käufe von EADS-Aktien haben keine Grundlage", sagte eine Sprecherin des Bundespresseamtes am Sonntag in Berlin. Zuvor hatte das Magazin "Der Spiegel" berichtet, die Regierung prüfe, ob die bundeseigene KfW-Bankengruppe zumindest zeitweise EADS-Anteile übernehmen könnte.

Aktien

Hintergrund sei, dass der Autohersteller DaimlerChrysler ein weiteres Aktienpaket seiner Beteiligung an der Airbus-Mutterfirma abgeben könnte. Der deutsche Einfluss auf das gemeinsam mit Frankreich geführte Unternehmen solle trotzdem erhalten bleiben. Laut "Spiegel" überlegt die Regierung, für den EADS-Anteil Aktien von Post und Telekom zu verkaufen. Ein EADS-Sprecher sagte am Samstag, es sei nicht im Interesse des Konzerns, den Staatsanteil an EADS weiter zu erhöhen. (APA/Reuters)

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