Streit um Eurofighter

1. Oktober 2006, 21:22
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Rechtschreib-Probleme - Khol mit eigenem Klub - Blasmusik und Bongos

Streit um Eurofighter

Für Grünen-Sicherheitssprecher Peter Pilz steht fest, dass die Eurofighter am 30. Oktober in der konstituierenden Sitzung des neu gewählten Nationalrats abbestellt werden. "Sowohl die SPÖ als auch die FPÖ sind bereit, den Ausstieg aus dem Eurofighter-Vertrag zu unterstützen." Ein Ausstieg aus dem Kontrakt sei möglich und koste keinen Cent. SPÖ-Rechnungshofsprecher Günther Kräuter hat die Bekanntgabe von "Eurofighter-Absturzzonen" gefordert. BZÖ-Klubobmann Herbert Scheibner sprach von "tiefstem Wahlkampfniveau". (red)

Rechtschreib-Probleme

Tröstungsbedarf ortete eine ältere Dame offenbar bei der so oft gescholtenen Bildungsministerin Elisabeth Gehrer. In zittriger Schrift schrieb die Dame der Ministerin: "Machen Sie sich nichts daraus, wenn über die schlechten Leistungen der Schüler geschimpft wird." Früher, so die Dame, seien die Schüler auch nicht besser gewesen - "Siehe Gusenbauer!" Der SPÖ-Chef, mit Vornamen Alfred, hatte der Dame, Wahlkampf-bedingt, einen so genannten "Pensionistenbrief" geschickt. Darin sprach er vom "Respekt", den er der älteren Generation gegenüber empfinde: "Jenen Respekt, denen Ihnen diese Regierung nicht zollt." Die alte Dame, grammatikalisch empört an Gehrer: "Manche Schüler von früher haben bis heute nichts dazugelernt!" (stui)

Khol mit eigenem Klub

Nationalratspräsident Andreas Khol, Spitzenkandidat der ÖVP in Tirol, strebt Klubstatus für die Tiroler ÖVP an. "Wenn wir wieder acht Tiroler in den Nationalrat bringen, dann bin ich dafür, einen eigenen Klub der Tiroler ÖVP zu gründen", sagt Khol am Donnerstag. (bs)

Blasmusik und Bongos

Wahlkampf ohne Musik wäre wie Wahlkampf ohne Plakate - also undenkbar: Die Grünen setzten bei ihren Auftritten musiktechnisch auf die größte Spannweite: Beim "Wahlkampfabtakt" gab es Blasmusik vs. Bongos: Gordon Blech (Foto) spielten mit den Trommlern von African Beat "Muss i denn, muss i denn zum Städtele hinaus". Zum FPÖ-Tross gehörten die Kärntner Partytruppe John Otti Band sowie Waterloo. Für das BZÖ spielte der Ex-TV-Taxler Walter Watzinger Pirchl mit seiner "Hausband" auf. Nicht Live-Musik, sondern Konserve hatte die ÖVP dabei: In einem Jingle flog ein Einser durch die Luft. (red, DER STANDARD, Printausgabe 30.9./1.10.2006)

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