Nordspanien: Millionen Fische an Strand verendet

4. Oktober 2006, 13:36
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"Ein solches Phänomen hat es noch nie gegeben"

Gijon - Millionen von Fischen sind auf einem Strand in Nordspanien verendet. "Ein solches Phänomen hat es in ganz Spanien noch nie gegeben", sagte der Präsident des Forscherverbandes Cepesma, Luis Laria, am Freitag. Der Strand "La Griega" bei Colunga in der Region Asturien war von einem dicken Teppich von toten Fischen bedeckt. Bei den Tieren handelte es sich fast ausschließlich um junge Sardellen. Ihre Zahl betrage "Dutzende von Millionen", sagte der Experte.

Wissenschafter schlossen eine Explosion unter Wasser und andere äußere Einwirkungen als Ursache für das Fischsterben aus. Sie äußerten die Vermutung, dass riesige Schwärme von Sardellen möglicherweise vor Tunfischen oder Delfinen geflüchtet und dabei zu nahe an die Küste geraten seien. Die Fische seien lebend auf den Strand gespült worden und dort verendet. (APA/dpa)

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